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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung in der Presse

Hausarztpraxen sind gut erreichbar

Wie die Märkische Allgemeine berichtet, haben 99,8 Prozent der Menschen in Deutschland einen Hausarzt in weniger als zehn Kilometer Entfernung. Dies gehe aus der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Kleine Anfrage aus dem Bundestag hervor.

Demnach wohnten 2016 nur circa 173.000 Menschen in Deutschland weiter als zehn Kilometer vom nächsten erreichbaren Hausarzt entfernt. Davon betroffen seien neben der Inselbevölkerung vor allem dünn besiedelte Gebiete im Bundesgebiet, insbesondere in den Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Thüringen sowie im Grenzgebiet zu Österreich und Luxemburg, erklärt das Bundesgesundheitsministerium (BMG).

Wie aus dem Artikel weiter hervorgeht, kündigte das BMG an, dass die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Raum in dieser Legislaturperiode ein Schwerpunkt sein werde. Nach Ansicht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist es möglich, den wachsenden Bedarf an medizinischer Versorgung zu organisieren. „Die Voraussetzung dafür ist, dass die Budgetierung der Finanzierung der Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung beendet wird“, zitiert die Märkische Allgemeine (MAZ) den stellvertretenden KBV-Vorstandsvorsitzenden Dr. Stephan Hofmeister. Zudem macht Hofmeister auf das Problem schwindender Infrastruktur in ländlichen Regionen aufmerksam. „Es kann nicht erwartet werden, dass es in Orten selbstverständlich Arztpraxen geben soll, in denen keine Bürgerämter, keine Feuerwehr oder Polizei, ja selbst keine Tante-Emma-Läden mehr vorhanden sind“, so der KBV-Vize in der MAZ.

Märkische Allgemeine vom 16.02.2018