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Praxis-Website: Konzept

Webseiten von Arztpraxen gibt es viele, aber was zeichnet eine gute Homepage aus? Ärzte sind – schon aus Zeitgründen – meist Laien auf diesem Gebiet. Diese dreiteilige Artikelreihe will grundlegendes theoretisches Wissen rund um die Praxis-Homepage vermitteln und verhindern, dass eine schlechte Internetseite den wirtschaftlichen Erfolg einer Praxis verringert.

Die Basis jeder guten Internetseite ist ein fundiertes und in sich geschlossenes Konzept. Bevor man die Programmierung in Auftrag gibt, sollte man folgende Aspekte beachten:

1. Das Ziel

Zu Beginn der Konzeptionsphase muss der Arzt – möglichst zusammen mit seinen Mitarbeitern – die Ziele definieren. Dazu sollte er sich fragen, welchen Mehrwert die Homepage für die Praxis erbringen soll: „Was wollen wir mit dem Internetauftritt erreichen, das sonst nicht, schlechter oder nur mit großem Aufwand möglich wäre?

Möglicherweise zeigt sich bei dieser Überlegung, dass die Praxis nur deshalb eine Homepage aufbauen möchte, weil alle eine haben. Dies ist ein legitimer Grund. Allerdings: Vielleicht gibt es Bereiche der Praxis, für die der Internetauftritt so nützlich sein kann, dass man nicht nur mit den anderen gleichzieht, sondern sich darüber hinaus besonders profilieren kann?

2. Die Zielgruppe

Um die Seite sinnvoll mit Inhalt zu füllen, muss der Betreiber der Seite wissen, wen er genau ansprechen möchte. Neben den eigenen Praxisbesuchern sind dies meist mögliche neue Patienten, die sich im Internet informieren. Eventuell macht es auch Sinn, Kollegen, Journalisten oder Lieferanten anzusprechen.

Je konkreter die Ansprache der Zielgruppe ist, desto erfolgreicher ist die Internetseite. Wichtig ist, Gestaltung, Ansprache und Inhalte aufeinander abzustimmen und den Bedürfnissen der Zielgruppe anzupassen.

3. Die Corporate Identity

Die Philosophie der Praxis und eine aufeinander abgestimmte interne und externe Kommunikation sollte sich auch in der Internetpräsenz widerspiegeln (vergleiche hierzu auch den Beitrag „Corporate Identity: Werden Sie unverwechselbar!“) Besonders wichtig für die Homepage ist das einheitliche Erscheinungsbild (Corporate Design). Existieren ein Logo der Praxis, wiederkehrende graphische Symbole oder festgelegte Textformate und Vorlagen, sollte man diese in die Gestaltung der Seite aufnehmen.

Um die Praxis-Philosophie inhaltlich zu transportieren sind zum Beispiel ein Praxismotto und eine Selbstverpflichtung des Arztes aussagekräftige Elemente der Seite.

4. Die Ressourcen für die Weiterbetreuung

Eine gute Internetseite braucht ständige Pflege. Daher sollte sich der Betreiber im Vorfeld überlegen, wie er diese im laufenden Praxisbetrieb leisten kann. Gibt es geschultes Personal und kann dieses für die Aktualisierung der Seite und die Beantwortung von E-Mail-Anfragen Zeit aufbringen? Eine Seite die nicht aktuell ist oder keinen direkten E-Mail-Kontakt ermöglicht, ist nicht vertrauenserweckend und kann potentielle Patienten davon abschrecken, die Praxis überhaupt zu besuchen.