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Patienten-News

ÄZQ: Kurzinformationen für Patienten

22.12.2017 - Verständlich und kompakt – die neuen Informationsblätter stehen kostenlos zum Ausdrucken bereit:

„Plötzlich Schwindel – was steckt dahinter?“

Schwindel kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel Störungen in den Gleichgewichtsorganen in den Innenohren oder beim Sehen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch das seelische Empfinden beeinflussen ebenfalls das Gleichgewicht. Viele Ursachen sind jedoch harmlos. Damit seltene gefährliche Erkrankungen wie ein Schlaganfall ausgeschlossen werden können, sollten Betroffene trotzdem immer einen Arzt aufsuchen und ihm den Schwindel genau beschreiben. Der Arzt kann so am besten auf die Ursache schließen und falls erforderlich weitere Untersuchungen und Behandlungen veranlassen: www.patienten-information.de/kurzinformationen/gesundheit-allgemein/schwindel.

„Bislang kein Nutzen belegt: Methadon in der Krebsbehandlung“

In den Medien machen derzeit Geschichten von Patientinnen und Patienten die Runde, deren Krebs angeblich erfolgreich mit Methadon behandelt wurde. Hier ist es wichtig zu prüfen, wie zuverlässig diese Berichte sind. Mündliche Erzählungen sind keine gute Forschungsquelle. Bislang gibt es zudem nur wenige Veröffentlichungen dazu. Sie erlauben keine sicheren Aussagen darüber, ob sich Krebs mit Methadon behandeln lässt. Gesichert ist aber, dass Methadon Schäden verursachen kann. Deshalb raten Experten derzeit einstimmig davon ab, es gegen Krebs einzusetzen: www.patienten-information.de/kurzinformationen/krebs/methadon.

„Fragiles-X-Syndrom – was bedeutet das für mein Kind?“

Beim Fragilen-X-Syndrom sind die Erbanlagen verändert. Ein bestimmtes Eiweiß kann nicht mehr gebildet werden, welches für eine normale Entwicklung benötigt wird. Etwa 3 von 10.000 Kindern sind betroffen. Zu den typischen Krankheitszeichen zählen eine verzögerte Entwicklung, verminderte Intelligenz, Lernschwierigkeiten, Verhaltensauffälligkeiten sowie äußerliche Merkmale. Als mögliche Behandlungen kommen eine frühzeitige Förderung mit Sprach- und Sprechtraining, Ergotherapie, Krankengymnastik und Verhaltenstherapie infrage. In Einzelfällen können auch Medikamente zum Einsatz kommen: www.patienten-information.de/kurzinformationen/seltene-erkrankungen/fragiles-x-syndrom.

„Parkinson-Krankheit – wenn sich Bewegungen verändern“

Die Parkinson-Krankheit zählt zu den häufigen Erkrankungen des Nervensystems. Etwa 220.000 Menschen leben mit dieser Krankheit in Deutschland. Sie äußert sich durch eine zunehmende Einschränkung der Bewegungen: Sie werden langsamer und kleiner und das Greifen fällt schwerer. Hände und Füße zittern vor allem in Ruhe. Das Gesicht wird ausdrucksloser und Schlucken sowie Sprechen fallen schwerer. Viele weitere Anzeichen können hinzukommen: www.patienten-information.de/kurzinformationen/nerven-und-gehirn/parkinson.

Hintergrund Kurzinformationen

Die Reihe „Kurzinformationen für Patienten“ entwickelt das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ) im Auftrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und der Bundesärztekammer. Das ÄZQ erstellt dafür zweiseitige Dokumente im DIN-A4-Format, die als PDF-Download zur freien Verfügung, zum kostenlosen Ausdrucken und Verteilen bereitstehen www.patienten-information.de/kurzinformationen/kip-a-z

Svenja Siegert und Dr. Lydia Bothe
Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin

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