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Versorgungskonzepte

ADHS

Nicht jedes zappelige, unaufmerksame oder impulsive Kind hat ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung). Deshalb legt das Konzept der KBV-Vertragswerkstatt ein besonderes Augenmerk auf die Diagnostik und Differenzialdiagnostik, damit nur die Kinder therapiert werden, die auch wirklich an ADHS leiden. Seit dem 1. April 2009 wird dieses Versorgungsprogramm durch die Betriebskrankenkassen und die KV Baden-Württemberg für Kinder- und Jugendliche in Baden-Württemberg angeboten. Seit 2012 stellt auch die DAK dieses Versorgungsangebot ihren Versicherten zur Verfügung. Mittlerweile profitieren über 2000 Versicherte von diesem wissenschaftlich begleiteten Versorgungskonzept.

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Das Konzept wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiater (BKJPP), dem Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) und der Deutschen PsychotherapeutenVereinigung (DPTV) entwickelt. Die Selbsthilfeverbände ADHS Deutschland, Bundesverband Aufmerksamkeitsstörung und der Bundesverband SeHT haben die Konzeptentwicklung begleitet, beraten und ergänzt.

Die Aufmerksamkeits-Defizit-(Hyperaktivitäts-)Störung (AD(H)S), im Volksmund auch Zappelphilipp- oder Träumsusensyndrom genannt, ist eine der häufigsten Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Man geht bundesweit von einer halben Million Betroffener aus allen sozialen Schichten aus. Die Patienten fallen durch ausgeprägte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsschwächen, impulsives Verhalten und starke Unruhe auf.

Dokumente zum ADHS-Vertragskonzept

(PDF, 677 KB)

(PDF, 350 KB)

(PDF, 2.3 MB)