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Ambulante spezialfachärztliche Versorgung

Praxissoftware

Die Praxisverwaltungssoftware unterstützt Ärzte und Psychotherapeuten bei der Abrechnung ihrer Leistungen und beim Ausstellen von Verordnungen. Dies gilt auch für die ASV. Was Sie dazu wissen müssen, haben wir auf dieser Seite zusammengestellt.

 

So unterstützt Sie die Praxissoftware bei der Abrechnung

Keine neue Software nötig, aber eine neue Nummer

Zunächst einmal: Vertragsärzte und -psychotherapeuten benötigen keine neue Praxisverwaltungssoftware (PVS), um ASV-Leistungen über ihre KV abzurechnen. Alle zertifizierten PVS haben die ASV integriert. Sie müssen bei der KV-Abrechnung aber eine neue Nummer angeben: die sogenannte ASV-Teamnummer.

KV-Abrechnung mit der Teamnummer

Mit der ASV-Teamnummer können Vertragsärzte und -psychotherapeuten ihre Abrechnung über die KV problemlos durchführen. Ihre Eingabe ist wie eine Weichenstellung: Setzt der Vertragsarzt die Nummer zur Leistung hinzu, wird diese als ASV-Leistung markiert. Voraussetzung ist natürlich, dass die Leistung zum Appendix gehört, also eine ASV-Leistung ist.

Beispiel für die Tuberkulose:

Ein vertragsärztlicher Pneumologe, der zu einem ASV-Team gehört und einen ASV-Patienten behandelt hat, will die Atemgymnastik (Einzelbehandlung) als ASV-Leistung abrechnen.

Er gibt bei seiner KV-Abrechnung nun neben der GOP 30410 zusätzlich seine ASV-Teamnummer ins PVS ein. Damit kennzeichnet er seine Leistung als ASV-Leistung.

Tut er dies nicht, gilt seine Leistung bei der KV als vertragsärztlich erbrachte Leistung, denn die GOP 30410 steht sowohl im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen (EBM), also auch im Appendix der Anlage Tuberkulose.

Durch alleinige Angabe der GOP rechnet er also keine ASV-Leistung ab.

Softwarehäuser sind seit 1. Januar 2016 verpflichtet, die ASV-Vorgaben umzusetzen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung hat rechtzeitig vor dem Start der ASV die Softwarehäuser informiert und ein PVS-Update verschickt. Das Update enthielt auch die Anforderungen an die Praxisverwaltungssoftware, um diese „ASV-tauglich“ zu machen.

Das System muss dann gewährleisten, dass die Ärzte ihre jeweiligen ASV-Teamnummern eingeben und bei der KV-Abrechnung übertragen können. Dabei muss berücksichtigt sein, dass ein Arzt in mehreren ASV-Teams tätig sein und somit mehrere Nummern haben kann.