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Kampagne

"Lass dich nieder!"

Mit der Nachwuchsoffensive "Lass dich nieder!" wollen die KBV und die Kassenärztliche Vereinigungen junge Mediziner von dem Weg in die Niederlassung überzeugen. Die Kampagnengesichter auf Großflächenplakaten und Online-Banner sind selbst angehenden Ärzte. Sie wollen andere Medizinstudierende und Ärzte in der Facharztausbildung motivieren, sich später niederzulassen. Hintergrund der Kampagne ist der Ärztemangel, der in einigen Regionen Deutschlands schon heute zu spüren ist. Vor allem niedergelassene Ärzte im hausärztlichen Bereich haben Schwierigkeiten, einen Nachfolger zu finden.

Neue Motive zum Start des Wintersemesters 2015/2016:

  • Pia Hinrich und Tobias Stegmann, Medizinstudierende

    Pia Hinrich und Tobias Stegmann, Medizinstudierende

  • Andre Cloppenburg und Theresa Pieper, Medizinstudierende

    Andre Cloppenburg und Theresa Pieper, Medizinstudierende

  • Jessica Grafe, Medizinstudentin

    Jessica Grafe, Medizinstudentin

  • Oskar Flissakowski und Carlotta Sackmann, Medizinstudierende

    Oskar Flissakowski und Carlotta Sackmann, Medizinstudierende

  • Nadine Presser, Medizinstudentin

    Nadine Presser, Medizinstudentin

  • Alina Zenker, Medizinstudentin

    Alina Zenker, Medizinstudentin

  • Alexander Koch, Medizinstudent

    Alexander Koch, Medizinstudent

Themen der Nachwuchskampagne

Zu den Kampagnen-Botschaften gehört daher auch der Appell an die angehenden Ärzte, sich in den ländlichen Regionen niederzulassen. Der Slogan "Deutschland guckt den Landarzt. Ich werde einer." spiegelt genau dieses Thema wider. Aber auch die Wünsche der Nachwuchsmediziner werden berücksichtigt. Die KBV tauscht sich daher mit Vertretern der Medizinstudierenden aus, um auch ihre Anregungen und Vorstellungen in das Konzept der Kampagne einfließen zu lassen. Nach einem arbeitsintensiven Praxistag wollen junge Mediziner beispielsweise auch Zeit für ihr Privatleben und Freunde haben. Der Spruch "Doktor werden. Mami bleiben." steht für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aussagen wie "Nach der Ausbildung ziehen wir zusammen." machen auf diverse Kooperations- und Praxismodelle im ambulanten Bereich aufmerksam. Aber dem Ärztenachwuchs ist auch eine intensive und langfristige Beziehung zu ihren Patienten wichtig – eben "Kein Arzt für eine Nacht. Sondern für das ganze Leben.".

Informationsportal im Internet

Das Online-Portal www.lass-dich-nieder.de präsentiert als Herzstück der Kampagne Praxisbeispiele – von der Einzel- und Gemeinschaftspraxis über Praxisgemeinschaften bis hin zur Anstellung als Arzt. Zudem finden Medizinstudierende alle relevanten Fakten, Eindrücke und Kontakte rund um die ärztliche Niederlassung und den Alltag in der Haus- und Facharztpraxis auf dieser Website. Sie stellt eine bundesweite Schnittstelle zu den Beratungs- und Förderangeboten in den Regionen dar. 

Bundesweite Famulaturbörse: Bereits rund 1.200 Plätze

Seit Herbst 2014 ist das Angebot um eine Famulaturbörse erweitert worden. Sie sammelt die haus- und fachärztlichen Praxen bundesweit, die Famulaturplätze bieten. In wenigen Sekunden bekommen angehende Ärzte über eine Filterfunktion mit den Kategorien Region und Fachrichtung ein Suchergebnis über Famulaturpraxen in ihrem Umkreis. Bislang haben sich bereits rund 1.200 Ärzte mit Famulaturplätzen registriert.

  • David Janke, Medizinstudent

    David Janke, Medizinstudent

  • Beatrice Ranft, Medizinstudentin

    Beatrice Ranft, Medizinstudentin

  • Friedrich Kühn und Josefine Welsch, Medizinstudenten

    Friedrich Kühn und Josefine Welsch, Medizinstudenten

  • Anna Kapis, Medizinstudentin

    Anna Kapis, Medizinstudentin

  • Daniel Qaiyumi, Medizinstudent

    Daniel Qaiyumi, Medizinstudent

  • Marisa Beck, Medizinstudentin

    Marisa Beck, Medizinstudentin

  • Martin Daniels, Medizinstudent

    Martin Daniels, Medizinstudent

  • Robin Charlotte Rätz, Medizinstudentin

    Robin Charlotte Rätz, Medizinstudentin

Aktionen rund um den Campus

Maßnahmen wie Großflächenplakate im universitären Umfeld, Gratis-Postkarten oder ein Infoflyer sollen Medizinstudierende und Ärzte in der Facharztausbildung auf das Thema Niederlassung aufmerksam machen. Die ersten Plakate waren im Mai 2014 an ausgewählten Universitätsstädten zu sehen. Im gleichen Zeitraum waren Promotionteams an den 36 medizinischen Fakultäten unterwegs. Sie verteilten an die Studierenden mit dem Slogan "Lass mich durch. Ich werde Arzt" bedruckte Jutebeutel. Gefüllt waren diese mit Informationsmaterialien und Give-aways.

Zudem gab es weitere Aktionen im Rahmen der Kampagne an den medizinischen Fakultäten. In Cafeterien der Universitäten wurde Kaffee in Bechern im Kampagnenlook ausgeschenkt. Ein beliebtes Give-away für das Fahrrad war der Sattelschutz mit dem Aufdruck "www.lass-dich-nieder.de". Diese wurden ebenfalls auf dem Campus verteilt. 

Anfang November 2014 wurde erstmalig mit dem Infotag "Fit für die Praxis?" für die Niederlassung an der Charité geworben. Das direkte Gespräch mit Medizinstudierenden und jungen Ärzten zu suchen war Ziel der Veranstaltung. Rund 280 Medizinstudierende nahmen über den Tag hinweg an Diskussionen teil und informierten sich direkt beim Niederlassungsberater am Stand über die Wege zur eigenen Praxis. Im extra eingerichteten Niederlassungscafé konnten sich die Besucher in lockere Runde mit Experten austauschen. KBV und KVen wollen sich auch zukünftig auf diese Weise an Studierende der Universitäten bundesweit wenden.