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Stand 27.03.2014

MRSA in der Praxis

Resistente Keime: auch ein Praxisthema

Mit einem strukturierten Behandlungskonzept gegen MRSA

In Deutschland infizieren sich jährlich 400.000 bis 600.000 Patienten im Zusammenhang mit medizinischen Maßnahmen. Patientinnen und Patienten, die sich mit dem Methicillin-resistenten Staphylococcus-aureus (MRSA) anstecken, erleiden vermehrt einen schweren Krankheitsverlauf. Die vor allem durch ungezielten Einsatz von Antibiotika hervorgerufene Resistenz dieses Erregers schränkt die Behandlungsmöglichkeiten erheblich ein und begünstigt die weitere Verbreitung von MRSA.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung sowie die Krankenkassen unterstützen den Kampf gegen MRSA im ambulanten Bereich. Nach einer zweijährigen Einführungsphase wird die Diagnostik und Behandlung von Patienten mit MRSA nunmehr über den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) vergütet. Die Leistungen der seit 1. April 2012 gültigen MRSA-Vergütungsvereinbarung nach § 87 Abs. 2a S. 3-6 SGB V wurden mit Wirkung zum 1. April 2014 in einen neuen Abschnitt 30.12 des EBM überführt.

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