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Presse

Die Versorgung psychisch und neurologisch Erkrankter verbessern

Vertragswerkstatt - Die KBV hat gemeinsam mit ärztlichen und psychotherapeutischen Verbänden ein neues Versorgungskonzept erstellt.

Berlin, 13. Januar 2015 – Die strukturierte Zusammenarbeit von Ärzten und Psychotherapeuten im ambulanten Sektor trägt maßgeblich zum Behandlungserfolg bei. Dies gilt für psychische Erkrankungen genauso wie für somatische. Aus diesem Grund hat die Vertragswerkstatt der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) gemeinsam mit ärztlichen und psychotherapeutischen Verbänden ein Konzept zur Versorgung von Patienten mit neurologischen und psychischen Erkrankungen erarbeitet. Der Vertrag definiert erstmals einen gemeinsamen Versorgungsauftrag für neurologische und psychische Erkrankungen und bündelt so die Kompetenzen aller Beteiligten. Dadurch schafft er die Voraussetzungen für eine strukturierte, nahtlose Versorgung.

Der besondere Wert des Versorgungsprogramms liegt vor allem in einem verbesserten Austausch und der intensiveren Zusammenarbeit von Ärzten und Psychotherapeuten. Abhängig von Diagnose und Komplexitätsgrad koordinieren danach Psychotherapeuten und Ärzte die Behandlung, um die Patienten schneller und zielgerichtet der am besten geeigneten Versorgungsebene zuordnen zu können. Dieses Vorgehen ermöglicht eine wohnortnahe Versorgung und reduziert stationäre Aufenthalte. Arbeitsunfähigkeitszeiten der Patienten sollen so verringert und die Gefahr chronischer Krankheitsverläufe vermindert werden.

Neben der KBV waren der Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN), der Bundesverband der Vertragspsychotherapeuten (bvvp), die Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV), der Berufsverband für Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands (BPM), der Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP) und der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) an dem Vertragskonzept beteiligt.

Vertragsentwurf zum Download