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Deutschlands größtes Gesundheitsnetz wächst

Online-Anbindung – Über 60.000 Ärzte und Psychotherapeuten nutzen mittlerweile das sichere Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen (SNK). Damit zählt Deutschlands größtes Gesundheitsnetz etwa 19.000 Nutzer mehr als noch Anfang 2014.

Berlin, 16. April 2015 – „Der stetige Zuwachs zeigt, dass das sichere Netz mit seinem breiten Spektrum an nützlichen Anwendungen angenommen wird“, sagte Dr. Andreas Gassen, der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV).

Er rechnet damit, dass die Zahl weiter steigt. Neue Online-Anwendungen wie der eArztbrief und Förderprogramme der Kassenärztlichen Vereinigungen würden dazu beitragen. Mit dem geplanten eHealth-Gesetz ist zudem vorgesehen, dass Bestandsnetze wie das sichere Netz an die künftige Telematikinfrastruktur angebunden werden.

Der KBV-Vorstandschef wies darauf hin, dass nicht nur Ärzte und Psychotherapeuten das SNK nutzen können. „Es steht auch anderen Akteuren zur Verfügung, solange die von der Bundesregierung beschlossene Telematikinfrastruktur noch nicht fertig ist.“

Viele Krankenhäuser, aber auch einige Apotheken und Krankenversicherungsträger sind bereits angeschlossen. So erfolgt zum Beispiel auch die Abrechnung der Ärzte mit der gesetzlichen Unfallversicherung über das SNK.

Ursprünglich aufgebaut, um Ärzten die Online-Abrechnung zu ermöglichen, bietet das sichere Netz heute eine Fülle von Anwendungen, die den Praxisalltag erleichtern und die Kommunikation sichern. Mit dem Kommunikationskanal KV-Connect können Arztbriefe, Nachrichten und auch die Abrechnung zudem direkt aus dem Praxisverwaltungssystem heraus sicher und schnell verschickt werden. Auf diese Weise lässt sich der Verwaltungsaufwand in der Praxis erheblich reduzieren.

Die Anwendungen im SNK werden von der KBV und den Kassenärztlichen Vereinigungen sowie von externen Anbietern entwickelt und bereitgestellt. Geplant ist unter anderem ein Dienst zur elektronischen Übermittlung von Laboraufträgen und -befunden.

Mitte 2015 werden die Kassenärztlichen Vereinigungen ihre bestehenden geschützten Internet-Portale in das SNK integrieren. Das gleiche gilt auch für das Fortbildungsportal der KBV. „Dieser konsequente Schritt in Richtung Sicherheit steht in anderen Bereichen des Gesundheitswesens zumeist noch aus“, kommentierte KBV-Chef Gassen.

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