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Terminservicestellen pünktlich und einwandfrei umgesetzt - Nachfrage hält sich in Grenzen

Terminservicestellen – 100 Tage nach Start der vom Gesetz geforderten Stellen zur Vermittlung von Facharztterminen zieht die KBV eine Bilanz.

Berlin, 4. Mai 2016 – „Technisch einwandfrei und pünktlich haben Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) und die KBV die Terminservicestellen organisiert und eingerichtet. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit bleibt aber aktuell: Aus unserer Sicht werden diese Servicestellen nicht wirklich gebraucht“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Gassen heute in Berlin.

In 100 Tagen sind etwas mehr als 19.000 Facharzt-Termine bundesweit vermittelt worden. Diese Zahl bezieht sich auf die elf KVen, die mit dem Webtool arbeiten, das von der KV Telematik GmbH (KVTG) entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um ein Tochterunternehmen der KBV. Insgesamt dürfte die Zahl der vermittelten Termine geschätzt bei über 31.000 liegen (einschließlich der sechs KVen, die mit anderen Systemen arbeiten).

„Im Vergleich zu den jährlich mehr als 550 Millionen Behandlungsfällen und über einer Milliarde Arzt-Patienten-Kontakten im ambulanten Sektor ist diese Anzahl sehr gering und beweist erneut, dass wir – objektiv betrachtet – insgesamt geringe Wartezeiten in Deutschland haben“, führte der KBV-Chef aus. Die gemeinsame Realisierung der Terminservicestellen durch KBV und KVen sei absolut professionell und reibungslos verlaufen. „Trotz eines knappen Zeitplans und zahlreicher Anforderungen konnten wir mit dem eTerminservice pünktlich eine hochwertige Lösung für die KVen bieten“, so Dr. Florian Fuhrmann, Geschäftsführer der KVTG.

„Die professionelle Umsetzung eines solch komplexen IT-Vorhabens durch KBV und KVen ist bemerkenswert“, sagte Gassen. „Verglichen mit anderen Großprojekten ist das längst nicht selbstverständlich.“ Auf Grundlage der frisch gezogenen Bilanz müsse nun gemeinsam mit den KVen darüber beraten werden, inwiefern der eTerminservice etwa hinsichtlich eines direkten Zugangs für Patienten weiterentwickelt werden könnte.

Zum 23. Januar 2016 hatte der Gesetzgeber die Einführung von Servicestellen zur Vermittlung dringender Facharzttermine durch die KVen gefordert. Die KVTG entwickelte dafür im Auftrag der KBV den eTerminservice, eine elektronische Plattform zur Verwaltung und Vermittlung der Termine.

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