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Presse

Zunahme von Gewalt im Gesundheitswesen: Psychisch Kranker ersticht Betreuer

Wie die Tageszeitung Der Tagesspiegel berichtet, hat ein 30-jähriger Mann am Freitag, 16. November, in einer Therapieeinrichtung einen Betreuer erstochen. Die Tat ist eines von vielen Beispielen von Gewalt gegenüber Angestellten im Gesundheitswesen.

In der Psychiatrie sei das Thema Gewalt länger als in anderen Einrichtungen nicht öffentlich angesprochen worden, heißt es im Tagesspiegel, „aus Furcht vor Stigmatisierung der Patienten“. Doch nicht nur in Psychiatrien, auch in ambulanten psychiatrischen Einrichtungen hätte die Gewalt zugenommen – 13 Prozent der Mitarbeiter berichteten demnach, in den vergangenen zwölf Monaten geschlagen oder getreten worden zu sein.

Regelmäßige Angriffe gäbe es auch auf „Mitarbeiter von Kliniken, in Heimen und Praxen“, berichtet der Tagesspiegel weiter: Sowohl Pflegekräfte als auch Ärzte würden immer häufiger beschimpft, bespuckt, bedroht oder körperlich angegriffen. Genaue Zahlen lägen aber nicht vor.

Auch Hausärzte seien von Gewalt betroffen, dies zeige eine Studie von Kassenärztlicher Bundesvereinigung und NAV-Virchow-Bund, so der Tagesspiegel. 288 Fälle körperlicher Gewalt seien der tägliche Durchschnitt in den rund 100.000 Arztpraxen in Deutschland. 

Artikel im Tagesspiegel