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Presse

Bekenntnis zu einer gemeinsamen KBV für alle Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten

Ärztliche Selbstverwaltung – Keine Trennung, sondern ein gemeinsames Dach KBV. Darauf verständigte sich eine Mehrheit der Delegierten der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) am Freitag in Berlin.

Berlin, 08. November 2013 – „Engagiert, oft kontrovers“, so fasste Dr. Stefan Windau, stellvertretender Vorsitzender der Vertreterversammlung der KBV, die Diskussion zusammen. Er leitete für den erkrankten Vorsitzenden der Vertreterversammlung, Dipl.-Psychologe Hans-Jochen Weidhaas, die Sitzung der rund 60 Delegierten der Selbstverwaltung. Dabei ging es um das Selbstverständnis der KBV.

Mehrere Anträge lagen zur Abstimmung vor. Als „Warnzeichen an den Vorstand“ – so Windau – wurde formal ein Abwahlverfahren gegen den Vorstand der KBV eingeleitet. „Es handelt sich ausschließlich um die Einleitung eines Verfahrens, nicht mehr und nicht weniger. Die KBV bleibt voll handlungs- und funktionsfähig“, erklärte Windau.

In mehreren Abstimmungen wurden Inhalte und Ausrichtung der KBV beschlossen. „Ein großer Teil der hausärztlichen Delegierten verließ dabei die Sitzung“, erläuterte Windau. „Trotzdem blieb die Vertreterversammlung beschlussfähig.“

Einstimmig bekannte sich die Vertreterversammlung zur KBV als gemeinsame Vertretung aller Vertragsärzte und Psychotherapeuten in Deutschland. Gleichzeitig mahnten die Delegierten „einen fairen Interessenausgleich“ an.

Am Ende der Sitzung wurde über einen vom Vorstandsvorsitzenden der KBV, Dr. Andreas Köhler, gestellten Antrag abgestimmt, der das Bekenntnis zu einer einheitlichen KBV mit der Vertrauensfrage verknüpft hatte. Das Votum fiel deutlich aus: Der Antrag wurde mit wenigen Enthaltungen und ohne Gegenstimmen angenommen.