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Presse

10 Jahre dokumentierter Fortschritt

Qualitätsbericht – Der aktuell zehnte Band gibt einen Überblick über das Genehmigungs- und Prüfgeschehen der ambulanten Qualitätssicherung in Deutschland.

Berlin, 17. Januar 2014 – Der zehnte Qualitätsbericht der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ist erschienen. Auf über 160 Seiten zeigt er das große Spektrum von Initiativen, Aktivitäten und Maßnahmen zur Förderung und Sicherstellung der Qualität in der vertragsärztlichen Versorgung aus dem Berichtsjahr 2012. Neben den 17 Kassenärztlichen Vereinigungen tragen auch verschiedene Institutionen wie das Kompetenzzentrum Hygiene und Medizinprodukte, das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin oder das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung zu dem Bericht bei.

Die KBV setzt sich aufgrund der immer besseren Ergebnisse gegenüber den Krankenkassen dafür ein, den bürokratischen Aufwand für die niedergelassenen Ärzte zu überprüfen. „Qualitätssicherung ist zwar mit einem gewissen bürokratischen Aufwand verbunden, unnötige Verwaltungs- und Informationspflichten müssen bei einer gleichbleibend hohen Qualität der Patientenversorgung auch wieder abgeschafft werden“, erklärte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Köhler. Auch die Kassenärztlichen Vereinigungen haben die Möglichkeit, Prüfungen im Rahmen bestimmter Qualitätssicherungsmaßnahmen auszusetzen oder bei den Prüfintervallen Lockerungen vorzunehmen, sagte Köhler.

Der jährlich erscheinende Qualitätsbericht gibt einen Gesamtüberblick über das Genehmigungs- und Prüfgeschehen der ambulanten Qualitätssicherung in Deutschland und stellt aktuelle Themen des Berichtsjahres vor. Dazu zählen im vorliegenden Band die Qualitätssicherung in der Dialyse, die Ergebnisse des Disease-Management-Programms Koronare Herzkrankheit und neue Nutzungsmöglichkeiten der elektronischen Dokumentation (eDoku).

In der zehnjährigen Geschichte der Qualitätsberichterstattung durch die KBV wird deutlich, dass sich der inhaltliche Schwerpunkt der Qualitätssicherungsmaßnahmen von der Strukturqualität zunehmend in Richtung Prozess- und Ergebnisqualität verlagert hat. Während sich Qualitätssicherungsaktivitäten anfangs eher auf fachliche und apparative Anforderungen der Ärzte und deren Praxisausstattung bezogen, werden mit den neueren Maßnahmen auch die Behandlungsprozesse und -ergebnisse unter die Lupe genommen und von qualifizierten ärztlichen Kollegen bewertet.

Nähere Informationen zum Qualitätsbericht 2013 können Sie unter der Mailadresse uwuelfing@kbv.de erfragen.