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Ärzte starten Kampagne zur Hautkrebs-Vorsorge

Präventionsinitiative – Ein Hautkrebs-Check hilft, bösartige Hautveränderungen früh zu entdecken. Weil zu wenige das Angebot nutzen, informiert jetzt eine Kampagne von KBV und KVen.

Berlin, 23. Mai 2014 – Nur knapp jeder dritte Bundesbürger über 35 Jahre nutzt seinen Anspruch auf Hautkrebs-Früherkennung. Deshalb machen Vertragsärzte jetzt verstärkt mit Plakaten und Flyern in den Praxen auf diese Untersuchung aufmerksam.

„Der Sommer steht vor der Tür und mit der Präventionsinitiative von KBV und Kassenärztlichen Vereinigungen möchten wir darauf hinweisen, dass zur Hautkrebs-Vorsorge nicht nur der richtige Sonnenschutz gehört, sondern auch die regelmäßige Früherkennungs-Untersuchung“, sagte Dipl.-Med. Regina Feldmann, Vorstand der KBV.

„Das Vorsorge-Angebot wird jedoch zu wenig genutzt. Dabei kann Hautkrebs sehr gut erkannt werden und ist im Frühstadium gut heilbar“, so Feldmann weiter.

Im Rahmen der Kampagne hat die KBV ein Plakat für das Wartezimmer und einen Patientenflyer erstellt, der alle wichtigen Informationen zusammenfasst. Der Flyer erklärt zum Beispiel detailliert, wie die Untersuchung abläuft und wie sich Patienten darauf vorbereiten können.

Er steht auch als Informationsblatt in fünf Fremdsprachen zur Verfügung. Speziell für Ärzte gibt es außerdem eine Praxisinformation mit Tipps und Hinweisen für die Praxis.

Alle zwei Jahre haben gesetzlich Krankenversicherte ab 35 Jahren Anspruch auf den Hautkrebs-Check: Er geht schnell, ist schmerzfrei und kostenlos. Die Früherkennungs-Untersuchung kann ein Hautarzt oder ein dafür qualifizierter Hausarzt durchführen.

Nach einem ausführlichen Gespräch folgen eine Ganzkörperuntersuchung sowie eine abschließende Beratung. viele bieten die Untersuchung auch öfter als alle zwei Jahre und bereits für jüngere Versicherte an.

Hautkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland: Jedes Jahr erkranken laut einer Erhebung der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland mehr als 230.000 Menschen neu an Hautkrebs, etwa 28.000 davon an der besonders gefährlichen Form des schwarzen Hautkrebses (malignes Melanom).

Die Aktionen zur Hautkrebs-Früherkennung sind Teil der Präventionsinitiative, die die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) zusammen mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) im Jahr 2010 gestartet hat.

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