Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Qualitätssicherung (QS)

Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der ambulanten Versorgung

Viele Untersuchungs- und Behandlungsmaßnahmen unterliegen zusätzlichen Qualitätsanforderungen. So müssen Ärzte und Psychotherapeuten regelmäßig ihre Qualifikation nachweisen. Neben dem fachlichen Wissen werden auch die Geräte und die Hygiene in den Praxen kontrolliert und gegebenenfalls Verbesserungsvorschläge gemacht.

Hierfür gelten bundesweit dieselben Maßstäbe. Die Qualitätssicherung unterstützt Ärzte und Psychotherapeuten dabei, ihre Patienten nach aktuellen fachlichen Standards und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu behandeln.

Akupunktur

Die Akupunktur ist eine Leistung, die die gesetzliche Krankenversicherung für chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule und des Kniegelenks durch Gonarthrose erstattet. Voraussetzung dafür ist, dass Ärzte bestimmte Qualitätssicherungsanforderungen erfüllen.

Ambulantes Operieren

Viele chirurgische Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. Sie sind in einem Katalog aufgelistet. Darüber gibt es für diese Leistungen einheitliche Vergütungen für Krankenhäuser und Vertragsärzte, die eine Genehmigung besitzen. Zudem gelten spezielle Qualitätssicherungsregelungen.

Arthroskopie

Die Arthroskopie ist eine der häufigsten orthopädisch/unfallchirurgischen Operation, die oft ambulant erfolgt. Die Ausführung und Abrechnung setzt eine Genehmigung voraus. Grundlage dafür sind die Arthroskopievereinbarung und Qualitätssicherungsregelungen zum ambulanten Operieren.

Balneophototherapie

Eine Qualitätssicherungsvereinbarung regelt die fachlichen, apparativen, räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Ausführung und Abrechnung von Leistungen der Balneophototherapie in der vertragsärztlichen Versorgung.

Blutreinigungsverfahren / Dialyse

Eine Qualitätssicherungsvereinbarung regelt, welche fachlichen, organisatorischen und apparativen Anforderungen nötig sind, um Blutreinigungsverfahren (Dialyse) durchzuführen.

Dünndarm-Kapselendoskopie

Mit der Kapselendoskopie kann der Dünndarm untersucht werden, der sonst für direkte bildgebende Verfahren fast nicht erreichbar ist. Der Patient schluckt eine Mini-Kamera von der Größe einer großen Tablette. Ärzte haben bestimmte Qualitätsanforderungen zu erfüllen, um Kapselendoskopien durchführen zu können.

Geriatrie

Die spezialisierte geriatrische Diagnostik ist eine qualitätsgesicherte Leistung. Durch sie sollen geriatrisch spezialisierte Vertragsärzte den individuellen Behandlungsbedarf eines älteren Patienten ermitteln und einen Behandlungsplan erstellen.

Herzschrittmacher-Kontrolle

Untersuchungen zur Herzschrittmacher-Kontrolle dürfen nur Ärzte durchführen, die nachgewiesen haben, dass sie die benötigte persönliche Qualifikation und ihre Praxis die entsprechenden apparativen Voraussetzungen erfüllen.

Histopathologie/Hautkrebs-Screening

Dermatologen und Hausärzte können eine Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs vornehmen. Im Verdachtsfall werden Gewebeproben untersucht. Diese sogenannte Histopathologie unterliegt einer Qualitätssicherung

HIV/Aids

Zur Förderung der spezialisierten und flächendeckenden Versorgung von HIV-/Aids-Patienten nach einheitlichen Qualitätsstandards haben sich die Partner des Bundesmantelvertrags auf die Einführung einer entsprechenden Qualitätssicherungsvereinbarung geeinigt.

Holmium-Laser

Die Behandlung des benignen Prostata-Syndroms mittels Holmium-Laser (Holmium-Laser bei bPS) wurde in den EBM aufgenommen. Belegärztlich tätige Fachärzte für Urologie dürfen die Enukleations- oder Resektionsbehandlungen vornehmen. Sie benötigen dafür eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung.

Hörgeräteversorgung

Eine Versorgung und Betreuung von schwerhörigen Patienten mit Hörgeräten nach dem aktuellen Stand der medizinischen Wissenschaft ist das Ziel von entsprechenden Qualitätssicherungsmaßnahmen.

Interventionelle Radiologie

Eine Qualitätssicherungsvereinbarung regelt die fachlichen, apparativen, räumlichen und organisatorischen Voraussetzungen für die Durchführung von diagnostischen Katheterangiographien und Eingriffen am arteriellen Gefäßsystem sowie die Nachbetreuung.

Intravitreale Medikamenteneingabe (IVM)

Das Verfahren kann bei der Behandlung von Augenerkrankungen wie unter anderem der feuchten altersabhängigen Makuladegeneration angewendet werden. Die Qualitätssicherungsvereinbarung regelt die fachlichen Voraussetzungen, die räumlichen, apparativ-technischen und hygienischen Anforderungen sowie die ärztliche Dokumentation.

Invasive Kardiologie

Eine Vereinbarung zur Qualitätssicherung regelt die Strukturqualität, bei der die Erbringung von Leistungen der invasiven Kardiologie (Herzkatheteruntersuchungen und -eingriffe) in der vertragsärztlichen Versorgung gesichert werden soll.

Koloskopie

Gleichzeitig mit der Einführung der Früherkennungskoloskopie wurde eine umfassende Qualitätssicherung für die Durchführung von Koloskopien in der vertragsärztlichen Versorgung verabschiedet.

Laboratoriums-Untersuchungen

Für laboratoriumsmedizinische Untersuchungen und deren Abrechnung gelten umfangreiche Vorgaben. Dazu gehören auch eine Richtlinie zur Qualitätssicherung, die laborinterne Kontrollen und externe Ringversuche beinhalten sowie Hinweise zur Abrechnung.

Langzeit-EKG

Nur Ärzte, die entsprechende fachliche und apparative Voraussetzungen nachweisen können, dürfen Langzeit-EKG Untersuchungen im Rahmen der vertragsärztlichen Versorgung durchführen.

Magnetresonanz-Angiographie

Die Magnetresonanz-Angiographie (MRA) ist ein ausschließlich diagnostisches Verfahren zur Beurteilung des Gefäßsystems. Wollen Ärzte das Verfahren durchführen, müssen sie dafür bestimmte Qualitätskriterien erfüllen.

Magnetresonanz-Tomographie

Wollen Ärzte eine Magnetresonanz-Tomographie (Kernspintomographie) durchführen, müssen sie bestimmte Qualifikationsvoraussetzungen erfüllen. Neben der persönlichen Qualifikation ist die Erfüllung apparatetechnischer Mindestanforderungen erforderlich.

Mammographie

Zur Diagnostik aller Brusterkrankungen – insbesondere von Karzinomen – stehen in der vertragsärztlichen Versorgung eine Reihe von Verfahren zur Verfügung. Eines davon ist die Mammographie, bei der die Brustdrüse von Patientinnen (und Patienten) mittels eines transmittierten Röntgenstrahls in einem Projektionsverfahren abgebildet wird. Hierzu bestehen umfangreiche Qualitätsanforderungen.

Molekulargenetik

Für molekulargenetische Untersuchungen bei monogenen Erkrankungen gelten Qualitätssicherungskriterien. Mit einer entsprechenden fachlichen Qualifikation können vor allem Fachärzte für Humangenetik, Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Medizinische Genetik, Fachärzte für Laboratoriumsmedizin sowie ermächtigte Fachwissenschaftler der Medizin die Untersuchung durchführen.

MRSA - Qualitätssicherung

Zum 1. Juli 2016 tritt die Qualitätssicherungsvereinbarung MRSA in Kraft. Die Vereinbarung regelt die Anforderungen an die fachliche Befähigung und die Durchführung der Leistungen sowie die Berichterstattung an das Bundesministerium für Gesundheit und löst damit die Regelung im Anhang zur Vergütungsvereinbarung ab.

PET/CT

Für die Tumordiagnostik mittels Positronenemissionstomographie (PET) und diagnostische Positronenemissionstomographie mit Computertomographie (PET/CT) gilt eine Qualitätssicherungs-Vereinbarung. Sie regelt, welche Voraussetzungen Radiologen und Nuklearmediziner für eine Abrechnungsgenehmigung erfüllen müssen.

Photodynamische Therapie am Augenhintergrund

Eine Qualitätssicherungsvereinbarung regelt die Anforderungen an die fachliche Befähigung, die apparative Ausstattung und die Dokumentation als Voraussetzung für die Ausführung und Abrechnung der photodynamischen Therapie (PDT).

Phototherapeutische Keratektomie

Eine Qualitätssicherungsvereinbarung konkretisiert die fachliche Qualifikation der Augenärzte zur Durchführung und Abrechnung von PTK-Leistungen. Sie beinhaltet ferner Vorgaben zur Dokumentation der Indikation und Durchführung der PTK.

Schlafbezogene Atmungsstörungen

Die Partner des Bundesmantelvertrags haben eine Vereinbarung zur Qualitätssicherung, welche die Qualität bei der Erbringung von Leistungen der Diagnostik und Therapie schlafbezogener Atmungsstörungen in der vertragsärztlichen Versorgung sichern soll, getroffen.

Schmerztherapie

Ärzte müssen über besondere Qualifikationen verfügen und bestimmte organisatorische Vorgaben erfüllen. So muss der schmerztherapeutisch tätige Arzt eine Zusatzweiterbildung sowie die Qualifikation zur psychosomatischen Grundversorgung nachweisen.

Sonographie der Säuglingshüfte

Eine Vereinbarung regelt die Kriterien, die Ärzte erfüllen müssen, damit sie eine solche Untersuchung weiterhin erbringen dürfen. So werden etwa Anforderungen an die Bild- und Schriftdokumentation gestellt.

Strahlendiagnostik und -therapie

Die Vereinbarung zur Durchführung von Untersuchungen in der diagnostischen Radiologie, Nuklearmedizin und von Strahlentherapie umfasst die Bereiche: allgemeine Röntgendiagnostik, Computertomographie, Knochendichtemessung (Osteodensitometrie), Strahlentherapie und Nuklearmedizin.

Ultraschalldiagnostik

Die Ultraschall-Vereinbarung regelt alle relevanten fachlichen und apparativen Anforderungen in der vertragsärztlichen Versorgung. Neben der Überprüfung der Dokumentationen der Ultraschall-Untersuchungen, ist die Prüfung auf Erfüllung aller Anforderungen für zu genehmigende UItraschallsysteme und auch die regelmäßige Überprüfung der Leistungsfähigkeit aller in Betrieb befindlichen Ultraschallsysteme Teil der Qualitätssicherung.

Vakuumbiopsie der Brust

Die Vakuumbiopsie der Brust ist ein qualitätsgesichertes diagnostisches Verfahren, das zur Abklärung von nur mammographisch sichtbaren kleinen Herden und insbesondere winzigen Kalkablagerungen als vertragsärztliche Leistung zur Verfügung steht.

Zytologie bei der Cervix Uteri

Die Qualitätssicherungsvereinbarung Zervix-Zytologie betrifft die zytologischen Untersuchungsverfahren nach Abstrich des Gebärmutterhalses im Rahmen der Krebsfrüherkennung.