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Stand 01.07.2016

MRSA - Qualitätssicherung

Qualitätssicherungsmaßnahmen zur speziellen Diagnostik und Eradikationstherapie im Rahmen von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus

Die Leistungen der Vergütungsvereinbarung MRSA sind zum 1. April 2014 in den EBM überführt worden. Im Anhang zu dieser Vergütungsvereinbarung wurden die fachliche Befähigung und Zertifizierung der teilnehmenden Vertragsärzte, die Anforderungen an die Durchführung der Leistungen sowie die Berichterstattung an das Bundesministerium für Gesundheit geregelt.

Qualitätssicherungsvereinbarung MRSA

Zum 1. Juli 2016 tritt nun die Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen zur speziellen Diagnostik und Eradikationstherapie im Rahmen von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (Qualitätssicherungsvereinbarung MRSA) in Kraft. Die Vereinbarung regelt weitgehend inhaltsgleich die Anforderungen an die fachliche Befähigung und die Durchführung der Leistungen sowie die Berichterstattung an das Bundesministerium für Gesundheit und löst damit die Regelung im Anhang zur Vergütungsvereinbarung ab.

Genehmigung und Übergangsregelung

Teilnehmende Vertragsärzte benötigen eine Genehmigung ihrer Kassenärztlichen Vereinigung. Eine Übergangsregelung besteht für Ärzte, die vor Inkrafttreten der neuen Qualitätssicherungsvereinbarung berechtigt waren, MRSA-Leistungen abzurechnen. Diese Ärzte erhalten eine Genehmigung, wenn sie diese innerhalb von sechs Monaten nach Inkrafttreten der Vereinbarung – also spätestens Ende 2016 – bei der Kassenärztlichen Vereinigung beantragen.

Rechtsquellen

Qualitätssicherungsvereinbarung MRSA

Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur speziellen Diagnostik und Eradikationstherapie im Rahmen von Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus
Vertragsdatum: 05.04.2016
Inkrafttreten: 01.07.2016
Qualitätssicherungsvereinbarung MRSA (PDF, 63 KB)

Mitteilung der Partner des BMV zu den entscheidungserheblichen Gründen MRSA

Vertragsdatum: 01.07.2016
Inkrafttreten: 01.07.2016
Mitteilung der Partner des BMV zu den entscheidungserheblichen Gründen MRSA (PDF, 87 KB)