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Phototherapeutische Keratektomie

Qualitätssicherung der Phototherapeutischen Keratektomie (PTK)

Das Verfahren der phototherapeutischen Keratektomie (PTK) gleicht technisch dem der photorefraktiven Keratektomie – einer laserinduzierte Veränderung der Brechkraft der Hornhaut.

Bei der PTK handelt es sich jedoch nicht um einen refraktiv-chirurgischen, sondern um einen medizinisch indizierten therapeutischen Eingriff bei verschiedenen Augenerkrankungen. Im Unterschied zu photorefraktiven Verfahren wird hierbei ein refraktionsneutrales planparalleles Vorgehen angestrebt.

Seit Ende 2006 ist die PTK als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung bei den Indikationen

  • rezidivierende Hornhauterosion
  • oberflächliche Hornhautnarben
  • Hornhautdystrophie
  • Hornhautdegeneration
  • oberflächliche Hornhautirregularitäten (außer Pterygium)

mit Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) anerkannt. Allerdings ist die Indikationsstellung für eine PTK durch eine Reihe von expliziten Vorgaben beschränkt.

Eine Qualitätssicherungsvereinbarung, welche die Empfehlungen des G-BA zur Qualitätssicherung und zur Dokumentation Rechnung trägt, ist 2007 in Kraft getreten. Die Vereinbarung konkretisiert die fachliche Qualifikation der Augenärzte zur Durchführung und Abrechnung von PTK-Leistungen. Sie beinhaltet ferner Vorgaben zur Dokumentation der Indikation und Durchführung der PTK.

Die ärztlichen Dokumentationen werden von den Kassenärztlichen Vereinigungen stichprobenartig überprüft. In diese Stichprobenprüfungen sind mindestens zehn Prozent der insgesamt abgerechneten Fälle und mindestens zehn Prozent der abrechnenden Ärzte einzubeziehen.

Rechtsquellen

PTK-Vereinbarung

Vereinbarung von Qualitätssicherungsmaßnahmen nach § 135 Abs. 2 SGB V zur phototherapeutischen Keratektomie
Vertragsdatum: 09.08.2007
Fassung vom: 18.07.2014
Inkrafttreten: 01.07.2014
PTK-Vereinbarung (PDF, 70 KB)

Richtlinie des G-BA : Methoden vertragsärztlicher Versorgung

Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses zu Untersuchungs- und Behandlungsmethoden der vertragsärztlichen Versorgung, Anlage I Nr. 8 und Nr. 11