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Wirkstoff AKTUELL

Alle Ausgaben von Wirkstoff AKTUELL

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Multiple Sklerose

Für die Behandlung der schubförmig remittierenden Multiplen Sklerose (RRMS) stehen verschiedene Immuntherapien zur Verfügung. Eine Behandlung der milden/moderaten Verlaufsform der RRMS kann mit einem Beta-Interferon oder Glatirameracetat begonnen werden. Zu diesen beiden Wirkstoffen liegen die meisten Erfahrungen und Daten zur Sicherheit vor. Wenn diese nicht vertragen werden oder Kontraindikationen bestehen oder der Patient keine Injektionstherapie wünscht, können alternativ Dimethylfumarat oder Teriflunomid eingesetzt werden. Für die (hoch-)aktive Verlaufsform kann der Arzt die Wirkstoffe Fingolimod, Natalizumab und Alemtuzumab verordnen.

Methocarbamol oral

Methocarbamol oral ist zugelassen zur symptomatischen Behandlung schmerzhafter Muskelverspannungen, insbesondere des unteren Rückenbereiches (Lumbago).

Muskelrelaxanzien können bei akutem und chronischem nicht-spezifischen Kreuzschmerz angewendet werden, wenn nicht-medikamentöse Maßnahmen oder die alleinige Gabe von Nicht-opioiden Analgetika keine Besserung bewirken.  

Moxifloxacin (Avalox® Filmtabletten)

Moxifloxacin ist ein neueres Fluorchinolon, das zur Therapie von Atem-wegsinfektionen und einer Pneumonie in einer Dosis von 400 mg/Tag angeboten wird. Grundsätzlich sind Fluorchinolone in der kalkulierten Initialtherapie von Infektionen der Atemwege und Lunge keine Mittel der ersten Wahl. Sie sollten nur dann eingesetzt werden, wenn Aminopenicil-line, Makrolide oder evtl. Doxycyclin kontraindiziert oder unwirksam sind.

So gelangen Ärzte in das Fortbildungsportal

Das Fortbildungsportal der KBV steht im Sicheren Netz der Kassenärztlichen Vereinigungen bereit. Um an der Fortbildung teilzunehmen, melden sich Ärzte in ihrem KV-Portal an und wählen aus der Übersicht der Anwendungen das KBV-Fortbildungsportal aus. Ein Zugang ist auch über die Einstiegsseite der KBV möglich: http://portal.kv-safenet.de (nur für Nutzer).

Ärzte, die noch keinen Zugang zum Sicheren Netz haben, benötigen einen Anschluss, zum Beispiel KV-SafeNet*. Mehr dazu erfahren sie bei ihrer KV und hier.

*Bitte beachten Sie, dass KV-SafeNet nicht mit der Firma SafeNet, Inc., USA, in firmenmäßiger oder vertraglicher Verbindung steht.