Service
Harninkontinenz
Am 5. Mai hat die Vertragswerkstatt der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) ihr Versorgungs-angebot für Patienten mit Harninkontinenz vorgestellt. Die Zielgruppe der Veranstaltung waren vor allem Krankenkassen-vertreter, die durch einen Vertragsabschluss die Versorgung ihrer betroffenen Versicherten verbessern wollen.
Eine gezielte Diagnostik und das interdisziplinäre Zusammenspiel von ärztlichen und nichtärztlichen Fachleuten sollen die Lebensqualität von Patienten mit Harninkontinenz steigern. Zudem reduziert die bedarfsgerechte Versorgung die Kosten durch weniger Folgeerkrankungen und eine wirtschaftliche Arznei- und Hilfsmittelversorgung.
Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV, verwies in seiner Eröffnungsrede auf die Versorgungsdefizite in diesem Bereich und die Verantwortung der Vertragspartner für die immer größer werdende Gruppe von Betroffenen.
Über das Krankheitsbild der Harninkontinenz und über den wissenschaftlichen Forschungsstand des Themengebiets informierte Prof. Daniela Schultz-Lampel, Direktorin des Kontinenzzentrum Südwest am Schwarzwald-Baar-Klinikum Villingen-Schwenningen. Die Bundesvorsitzende der Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V., Hilde Schulte, beleuchtete das tabuisierte Thema Harninkontinenz aus dem Blickwinkel der Selbsthilfe.
Das Konzept entwickelte die KBV-Vertragswerkstatt zusammen mit Berufsverbänden. Als deren Vertreter referierten Dr. Martin Bloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Urologen e.V., Dr. Klaus Schalkhäuser, Ehrenpräsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen e.V., Dr. Klaus König, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte e.V.
Hier können Sie die Vorträge der Veranstaltung von Prof. Daniela Schultz-Lampel und Hilde Schulte herunterladen:
| Titel des Vortrages | Autorin/ Autor | Datei zum Downloaden | |
|---|---|---|---|
| Krankeitsbild Harninkontinenz | Prof. Daniela Schultz-Lampel | ||
| Beitrag der Selbsthilfe | Hilde Schulte |