Diabetes

Vorsorge - der Hausarzt hilft dabei

 Ein Diabetes – besonders der Altersdiabetes – wird häufig erst erkannt, wenn schon verschiedenen Organe von dem hohen Blutzucker geschädigt sind. Das müsste nicht sein: Wer seinen Blutzucker regelmäßig kontrollieren lässt, lebt sicherer und kann schneller reagieren, wenn etwas nicht stimmt. Deshalb bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten verschiedene Vorsorgeuntersuchungen an, denn wer seine Gefährdung rechtzeitig erkennt, kann rechtzeitig eingreifen. Der Ansprechpartner für diese Untersuchungen ist der Hausarzt. Er kennt seine Patienten und weiß, worauf er besonders zu achten hat.

Die Kontrolle des Blutzuckers sowie einiger anderer Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen sind in der so genannten Gesundheitsuntersuchung zusammengefasst. Ab dem 36. Lebensjahr können Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung sie alle zwei Jahre kostenfrei in Anspruch nehmen. Nach einem Gespräch und der ärztlichen Untersuchung – dazu gehört auch der Blutdruck und der Puls – kontrolliert ein Labor Blut und Urin des Patienten. Es bestimmt den Blutzucker und das Gesamtcholesterin im Blut und untersucht den Urin unter anderem auf Zucker, Eiweiß und verschiedene Blutzellen. Zeigt sich eine Auffälligkeit, können Arzt und Patient rechtzeitig handeln, bevor sich größere Schäden entwickeln.

In einem Gespräch nach der Untersuchung informiert der Arzt seinen Patienten über die Ergebnisse und stellt die verschiedenen Befunde in einen Zusammenhang. Möglicherweise zeigt sich, dass der Betreffende seine Lebensführung in einigen Bereichen verändern sollte – zum Beispiel weil er zu dick ist und seine Blutfette und seine Zuckerwerte erhöht sind. Dann können Patient und Arzt in Ruhe beraten, wie sie vorgehen, um Folgeschäden zu vermeiden.

 
Letzte Änderung 01.11.2004