Pressemitteilungen 2007

„Gesundheitskarte ist besser als ihr Ruf“

Berlin, 23. Mai 2007 – „Wir nehmen die Sorgen von Ärzten und Patienten ernst. Die Nutzer müssen beim Projekt der elektronischen Gesundheitskarte noch stärker in den Fokus rücken. Unsere Aufgabe ist es daher, Praxistauglichkeit und Datenschutz stärker in den Vordergrund zu rücken“, erklärte heute Ulrich Weigeldt, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und zugleich Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik).

Er führte weiter aus: „Die Telematik soll Abläufe in der Praxis verbessern, sie schneller und effizienter machen. Das Projekt der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ist im Übrigen besser als ihr Ruf. Wir sollten die Ergebnisse der derzeit laufenden Testphasen abwarten. Ein genereller Stopp ist jedenfalls zum jetzigen Zeitpunkt nicht erforderlich.“

Der Nutzen der eGK für die Anwender liegt aus Sicht der KBV in der Vernetzung und Kommunikation, da es zunehmend erforderlich ist, dass Ärzte zeitnah und schnell Daten übersenden und erhalten. „Unsere Überzeugung ist, dass man relativ rasch zu den entsprechenden Anwendungen kommen muss, etwa der elektronischen Patientenakte. Arzt und Patient müssen merken, dass sie davon profitieren“, betonte Weigeldt. Genauso müsste gewährleistet sein, dass nur der Patient und der von ihm autorisierte Arzt den Zugang zu den gesicherten Informationen haben. Nur so bleibe das unabdingbare Vertrauensverhältnis bestehen.

 
Letzte Änderung 23.05.2007
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