Pressemitteilungen 2007

Bestätigung von Vorstandschef Köhler – Rücktritt von Vorstand Weigeldt

Berlin, 6. Juli 2007 – Die Vertreterversammlung (VV) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat in den Abendstunden des gestrigen Donnerstags in Berlin eine personelle Weichenstellung vorgenommen. Ulrich Weigeldt trat heute von seinem Posten als Vorstand der KBV zurück, nachdem ihm die VV das Vertrauen entzogen hatte. Gleichzeitig bestätigte sie Dr. Andreas Köhler in seinem Amt als Vorstandsvorsitzender. Ein Nachfolger für Ulrich Weigeldt als Vertreter des hausärztlichen Versorgungsbereichs wird am 11. Juli im Rahmen einer dafür eigens einberufenen Vertreterversammlung gewählt. Köhler vertritt den fachärztlichen Versorgungsbereich.

Die Vertreterversammlung ist das Aufsichtsgremium der KBV. Sie setzt sich aus 60 Delegierten zusammen, die die niedergelassenen Hausärzte, Fachärzte und Psychotherapeuten repräsentieren. „Vertreter der Hausärzte und der Fachärzte hatten einen gemeinsamen Antrag auf Abberufung des Vorstands eingebracht. Sie begründeten ihn mit dem fehlenden Vertrauen der Vorstandsmitglieder zueinander“, erläuterte Dr. Andreas Hellmann, der Vorsitzende der VV. Dadurch habe eine Lähmung der Arbeit der KBV gedroht.

„Die Handlungsfähigkeit der KBV ist mit dieser Entscheidung sichergestellt. Zu Verzögerungen im operativen Geschäft wird es nicht kommen. Auch die Arbeiten zur Honorarreform laufen auf Hochtouren weiter“, erklärte Hellmann.

 
Letzte Änderung 06.07.2007