Pressemitteilungen 2009

Leistungen werden aus Regelleistungsvolumen herausgenommen

Berlin, 20. April 2009 – „Wir sind einige kleine Schritte vorangekommen.“ So hat Dr. Andreas Köhler, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), die heutige Sitzung des Bewertungsausschusses kommentiert. Vertreter von Ärzteschaft und Krankenkassen einigten sich darauf, bestimmte Leistungen aus den Regelleistungsvolumen (RLV) herauszunehmen. Dazu gehören beispielsweise Gesprächsleistungen für Psychiater.

Zudem haben die Verhandlungspartner der KBV und des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen vereinbart, die Patientenversorgung in vertragsärztlichen Berufsausübungs¬gemeinschaften weiterhin zu fördern. Dazu wird das praxisbezogene RLV für fach- und schwerpunktgleiche Berufsausübungs¬gemeinschaften und Praxen mit angestellten Ärzten der gleichen Arztgruppe um zehn Prozent erhöht. Für fach- und schwerpunktübergreifende Berufsausübungsgemeinschaften, Medi¬zinische Versorgungszentren und Praxen mit angestellten Ärzten anderer Arztgruppen beziehungsweise Schwerpunkte erhöht sich das RLV um fünf bis maximal 40 Prozent.

Diese Beschlüsse gelten ab 1. Juli. „Damit haben wir etwas Luft für 2009 gewonnen. Die Spielräume im Rahmen der Konvergenzregelung können nun Kassenärztliche Vereinigungen und Kassen nutzen. Eine endgültige Bilanz werden wir aber erst im Januar 2010 ziehen können, wenn die tatsächlichen Abrechnungsergebnisse vorliegen“, so der KBV-Chef.

 
Letzte Änderung 20.04.2009
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