Pressemitteilungen 2009

Qualitätsgestützte und kooperative Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Harninkontinenz

Berlin, 28. April 2009 – „Harninkontinenz ist ein Tabuthema. Dabei leiden in Deutschland rund fünf Millionen Menschen unter dieser Krankheit“, sagt Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Um die Versorgung der Patientinnen und Patienten mit Harninkontinenz zu verbessern, hat die Vertragswerkstatt der KBV gemeinsam mit den Berufsverbänden der Urologen und der Frauenärzte ein neues Vertragskonzept entwickelt.

Ziel dieses Vertragskonzepts ist die verbesserte Aufklärung betroffener Patienten und deren qualifizierte und kooperative vertragsärztliche Versorgung unter Berücksichtigung des aktuellen Forschungsstands. Die Entwickler werden das Konzept am Dienstag, den 5. Mai um 14 Uhr im Haus der KBV, Herbert-Lewin-Platz 2, 10623 Berlin vorstellen.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Hausärzte, Gynäkologen, Urologen und nichtärztliche Gesundheitsberufe (zum Beispiel Psychotherapeuten), sowie an solche Krankenkassen, die die Versorgung der Harninkontinenzpatienten und damit ihrer Versicherten verbessern wollen. 

Um besondere Versorgungsaufträge zu entwickeln, hat die KBV mit Unterstützung der Kassenärztlichen Vereinigungen im April 2005 die Vertragswerkstatt eingerichtet. Deren Hauptziel ist die Optimierung der Patientenversorgung durch Einzelverträge, die die passenden und fachübergreifenden Lösungsvorschläge für besondere Versorgungs-bedürfnisse bieten.

 
Letzte Änderung 28.04.2009