Demenz Gemeinsam für eine bessere Versorgung
Berlin, 21. September 2009 Was gibt es Neues aus der Forschung? Was tut Not in der ambulanten Versorgung Demenzkranker? Was brauchen die von Demenz Betroffenen und ihre Angehörigen? Diese und weitere Fragen werden während der Kooperationstagung Demenz gemeinsam für eine bessere Versorgung am Samstag, dem 26. September, in der Zeit von 10.00 bis 16.30 Uhr in den Räumen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) in Berlin diskutiert.
Rund eine Million Menschen in Deutschland sind an Demenz erkrankt. Angesichts der demografischen Entwicklung wird die Zahl der Betroffenen in den nächsten Jahren rapide zunehmen. Demenz stellt hohe Anforderungen an Angehörige, Pflegepersonal und Ärzte. Damit wird die zukünftige Versorgung dieser Patientengruppe und die Unterstützung der Angehörigen ein gesamtgesellschaftliches Problem, so der Vorstand der KBV, Dr. Carl-Heinz Müller. Deswegen wollen die Stabsstelle Patientenorientierung der KBV und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Berlin mit dieser Kooperationstagung die Sensibilität für das Versorgungsproblem Demenz wecken, Ärzte und Angehörige von Demenzkranken zum Erfahrungsaustausch zusammenbringen und neue Entwicklungen in der Behandlung vorstellen, erklärte die Vorstandsvorsitzende der KV Berlin, Dr. Angelika Prehn.
Bei der Tagung referieren unter anderen Prof. Lutz Frölich vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Dr. Frank Bergmann, der Vorsitzende des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte, und Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e. V. Nach der Mittagspause können sich die Teilnehmer in verschiedenen Arbeitsgruppen austauschen. Die Tagung endet mit einem Plenum, in dem die Arbeitsgruppenergebnisse vorgestellt und diskutiert werden.
Die Tagung findet in Kooperation mit der Deutschen und der Berliner Alzheimer Gesellschaft, dem Bundesverband Deutscher Nervenärzte und dem Berufsverband der Allgemeinärzte in Berlin und Brandenburg statt.
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