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„Wir nutzen jeden Sicherheitsstandard“

Berlin, 15. Juni 2005 – Zum dritten Mal informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) mit dem KBV Kurier Telematik detailliert über den aktuellen Stand der Projekte rund um die elektronische Gesundheitskarte. Der sieht so aus: Die ersten wichtigen Ausschreibungen stehen bevor, der so genannte Konnektor und seine Schnittstellen werden spezifiziert sowie zentrale Tests zur Systemprüfung aufgesetzt. Das Projekt elektronische Gesundheitskarte ist im Zeitplan. Noch in diesem Jahr sollen die praktischen Tests der Karte in den Bundesländern erfolgen.

Das Fraunhofer-Institut hatte im Rahmen der Computermesse Cebit im Frühjahr die Lösungsarchitektur für die elektronische Gesundheitskarte vorgelegt. Inzwischen hat die Betreibergesellschaft gematik gGmbH die Ergebnisse überprüft und integriert diese in eigene Konzepte. Immer wieder geäußerte Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes räumt die Gesellschaft aus dem Weg: „Jeder verfügbare Sicherheitsstandard wird genutzt. Den gläsernen Patienten werden wir auf jeden Fall vermeiden“, so der Vorsitzende Dr. Andreas Köhler. Geklärt wird derzeit noch, ob die Versicherten die Möglichkeit bekommen sollen, auf der Gesundheitskarte gespeicherte Daten auch am heimischen Computer einsehen und verändern zu können.

Der aktuelle KBV Kurier Telematik beinhaltet außerdem ein Interview mit Dr. Andreas Köhler, Vorsitzender der gematik gGmbH, sowie themenbezogene Links und Termine. Ärzte, Psychotherapeuten und alle Interessierten können die Publikation hier abonnieren und als Einzelausgabe herunterladen. Auf dieser Seite befinden sich auch weitere Veröffentlichungen zum Thema, unter anderem der begleitende Newsletter KBV Kompakt Telematik.

 
Letzte Änderung 15.06.2005
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