KBV geht das Thema Bedarfsplanung an
Der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Dr. Andreas Köhler, hat auf der Vertreterversammlung (VV) ein erstes Konzept zur Bedarfsplanung vorgelegt. Wie das Deutsche Ärzteblatt berichtet, geht er davon aus, dass die Vorschläge des Vorstands Grundlage der Beratungen im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sein werden. Weder die Deutsche Krankenhausgesellschaft noch die Patientenvertreter hätten bislang eigene Konzepte vorgelegt, so Köhler.
Die Grundlage für eine Neuregelung der Bedarfsplanung ist im Versorgungsstrukturgesetz gegeben. Bis Mitte 2012 muss der G-BA Konzepte entwickeln, um Versorgungslücken zu schließen. Der Entwurf der KBV sieht eine Beplanung der Arztgruppen vor, welche unterschiedlich großen Planungsbereichen zugeordnet werden. Köhler betonte zwar, dass die Qualität der Versorgung und die Erreichbarkeit von Ärzten und Psychologischen Psychotherapeuten im internationalen Vergleich sehr gut seien, doch müssten noch einige Defizite behoben werden. (Deutsches Ärzteblatt Online, 12. Dezember)
