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Prävention vor Ort: die KV-mobil-Tour

Berlin, 19. August 2005 – Die KV-mobil-Tour der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) verzeichnete in diesem Jahr einen zweifachen Rekord: Nicht nur die Anzahl der teilnehmenden Städte stieg seit Beginn der Kampagne im Jahr 2003 stetig auf mittlerweile 40 Stationen an; auch die Besucherzahl am magentafarbenen Bus wurde jährlich größer. Dennoch ist der Sprung vom Jahr 2004, in dem 36.000 Besucher am KV-Mobil gezählt wurden, zum Jahr 2005 mit fast 60.000 Interessierten rekordverdächtig.

„Mit der KV-mobil-Tour verfolgen wir zwei Ziele. Zum einen wollen wir ein Zeichen gegen die Präventionsmüdigkeit der deutschen Bürger setzen, zum anderen die Institution KV bekannter machen“, erläuterte der KBV-Vorstandsvorsitzende Dr. Andreas Köhler die Zielsetzung der Kampagne. „Denn es sind die KVen, die eine wohnortnahe, flächendeckende, qualitativ hochwertige Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit niedergelassenen Haus- und Fachärzten sowie Psychotherapeuten organisieren. Sie stehen sozusagen für das Recht der freien Arztwahl.“

Die Bedeutung der KV-mobil-Tour als Instrument, die Bevölkerung über die Volkskrankheiten Herzinfarkt und Schlaganfall sowie deren Prävention aufzuklären, steigt. Das zeigen die zahlreichen Zusatzangebote, die von Jahr zu Jahr in die Tour integriert werden. So konnten sich die Besucherinnen in Bayreuth in diesem Jahr bei Fragen zum Mammographie-Screening beraten lassen. In Baden-Württemberg gewann die Bezirksdirektion Stuttgart den Radiosender SWR 4 als festen Medienpartner für ihre vier Stationen. Durch die täglichen Vorankündigungen sowie die regelmäßigen Interviews des Moderators erfreute sich das KV-Mobil dort großer Beliebtheit. Im Schnitt lag die Ansprache in dieser Region bei 1.500 Besuchern pro Haltestelle des Infobusses. Die KV Nordrhein bot zusätzlich zum Programm einen Lungenfunktions-Check an, die KV Brandenburg einen Dialog mit einem Gastroenterologen zum Thema Darmkrebsvorsorge. Weiterhin war in Potsdam die Landesarbeitsgemeinschaft Onkologie mit einem eigenen Stand vertreten.

Insgesamt ließen fast 14.500 Bürgerinnen und Bürger Cholesterin- und Zuckerwerte messen – elf Prozent mehr als im Vorjahr. Auch bei jungen Menschen kommt das KV-Mobil immer besser an. Anziehungsmagnet für junge Leute war der Fitness-Check, der in der KV Bremen durch zwei Heimtrainer ergänzt wurde. Die Erweiterung des Programms durch das Thema Bewegung, das 2005 erstmalig im Rahmen der KV-mobil-Tour angeboten wurde, nahm das Publikum sehr gut an. Ebenso nahmen die Besucher die in diesem Zusammenhang angebotene Ernährungsberatung ebenfalls zahlreich wahr.

Die diesjährige KV-mobil-Tour endet am morgigen Samstag in Husum in Schleswig-Holstein.

 
Letzte Änderung 19.08.2005
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