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„Schließen kurzfristig Versorgungslücken, helfen aber nicht langfristig“

Berlin, 30. August 2005 – Gesundheitspolitiker in Mecklenburg-Vorpommern plädierten gestern für die Einführung „rollender Arztpraxen“ in Deutschland. Sie griffen damit einen Vorschlag der Bundesärztekammer auf. Dazu äußert sich Ulrich Weigeldt, Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV):

„Mobile Praxen können im Notfall helfen, um für eine gewisse Zeit Versorgungslücken zu schließen. Sie werden uns aber nicht davon entbinden, dass wir für eine flächendeckende ambulante ärztliche Versorgung die Bedingungen für die Niederlassung so gestalten müssen, dass vorhandene Praxen wieder besetzt werden und neue dazu kommen. Dies gilt insbesondere für die hausärztliche Versorgung, deren Stärke gerade die Verwurzelung im sozialen Umfeld der Patienten ist.“

 
Letzte Änderung 30.08.2005
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