Pressemitteilungen 2006

Für Flexibilisierung, gegen Abgabe des Sicherstellungsauftrags

Berlin, 16. Mai 2006 – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) begrüßt die in einem Gesetzentwurf zur Flexibilisierung der vertragsärztlichen Tätigkeit festgehaltenen Vorschläge grundsätzlich. Allerdings mahnt die Organisation einige Änderungen an. Eine mögliche Übertragung des Sicherstellungsauftrags an andere Institutionen lehnt sie ebenso ab wie die Entkoppelung des Vertragsarztrechts vom Berufsrecht. Außerdem sollte nach Auffassung der KBV die ärztliche Honorarreform um höchstens ein Jahr verschoben werden. Die Ärzteorganisation hält an einigen Stellen ergänzende Regelungen für notwendig, beispielsweise bei der Anstellung von Ärzten und deren Tätigkeit an weiteren Orten.

Eine Zusammenfassung der Stellungnahme der KBV finden Sie unter http://www.kbv.de/gesundheitspolitik/8056.html

 
Letzte Änderung 16.05.2006
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