Pressemitteilungen 2006

Einen Wettbewerb zwischen Einzel- und Kollektivvertrag hat heute Dr. Andreas Köhler bei einer Veranstaltung des Hauptstadtkongresses gefordert. Der Vorstandvorsitzende der KBV zog aus der Diskussion um den Kollektivvertrag den Schluss, dass dieser „nicht des Teufels, sondern in einer solidarischen Krankenversicherung das Mittel der Wahl ist, um jedem Versicherten die Gewähr für eine qualitativ hochwertige, ohne große Barrieren zugängliche ambulante Versorgung zu bieten“. Ergänzt werden sollte der Kollektivvertrag um Zusatzverträge, die auf besondere Patientenprobleme zugeschnittene Lösungen ermöglichen, so Köhler. Als unabdingbare Voraussetzung für eine modernisierte und flexible Ausgestaltung des Kollektivvertrages nannte der KBV-Chef eine Vertragsgebührenordnung in Euro und Cent. Nur so könne sichergestellt werden, dass Vertragsärzte ihre Patienten auch weiterhin verantwortungsbewusst behandeln und gleichzeitig wirtschaftlich überleben können.

Die Rede von Dr. Andreas Köhler zum Vertragssystemwettbewerb finden Sie unter: http://www.kbv.de/gesundheitspolitik/8074.html

 
Letzte Änderung 18.05.2006
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