Wir wehren uns gegen die Anti-Ärzte-Politik!
Berlin, 19. Mai 2006 Die Kassenärztlichen Vereinigungen und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) wollen nicht länger zum verlängerten Arm einer ärztefeindlichen Politik gemacht werden. Das hat der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Köhler, auf dem dritten nationalen Protesttag in Berlin gesagt. Die KBV bekenne sich im Interesse der Patienten zum Sicherstellungsauftrag. Aber sie ist in erster Linie eine ärztliche Interessenvertretung, stellte Köhler in seiner Rede an die protestierenden Ärzte klar. Wenn sich nichts zum Besseren verändert, wenn im Gegenteil die Bedingungen weiter verschlechtert werden, sind Kollektivvertrag und Sicherstellung tot, mahnte der KBV-Chef.
