Erste Fachtagung der KBV zur Patientenorientierung
Berlin, 28. August 2006 Die Patientenorientierung ist ein fester Bestandteil des Leitbildes der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Aus diesem Grund findet am Donnerstag, dem 31. August im Hause der KBV eine eintägige Fachtagung mit dem Titel Patientenorientierung und -kooperation im KV-System statt.
Nach Eingangsstatements, unter anderem von der Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, werden die bereits bestehenden Maßnahmen der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) und der KBV im Rahmen der Patientenorientierung erläutert. Die regionalen Kooperationsberatungsstellen für Selbsthilfegruppen und Ärzte (KOSA) stellen erfolgreiche Modelle anhand von praktischen Beispielen aus dem KV-Alltag vor.
So werden unter anderem der Round-Table und die Arbeit mit Qualitätszirkeln dargestellt. Danach werden einige der vielfältigen weiteren Maßnahmen der KVen wie der Gesundheitslotsendienst oder das Netzwerk Patientenberatung NRW präsentiert, um eine Plattform für den aktiven Erfahrungsaustausch zu liefern. Im Rahmen einer anschließenden Diskussionsrunde zum Thema: Welchen Nutzen hat eine stärkere Patientenorientierung? werfen Fachleute gemeinsam mit Patienten- und Selbsthilfevertretern einen Blick in die Zukunft der Patientenorientierung und Patientenbindung.
Planer der Veranstaltung ist die Stabsstelle Patientenorientierung der KBV in Zusammenarbeit mit der KOSA. Die Tagung richtet sich an KVen und andere Serviceeinrichtungen, an Vertreter von Patienten- und Selbsthilfeorganisationen sowie an die interessierte Presse und Fachöffentlichkeit.
