Pressemitteilungen 2006

Deutschlands Ärzteschaft trauert um Dr. Heinz-Michael Mörlein

Berlin/München, 4. Oktober 2006 – Die niedergelassenen Ärzte und Psychotherapeuten haben einen ihrer führenden Repräsentanten verloren. Am Montagabend ist im Alter von 56 Jahren der Kulmbacher Gynäkologe Dr. Heinz-Michael Mörlein gestorben. Mörlein leitete seit dem Jahr 2005 die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und gehörte neben dem Gemeinsamen Bundesausschuss vielen Gremien der ärztlichen Selbstverwaltung an. Zudem war er Mitglied der beratenden Vorstandskommission der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns und deren regionaler Vorstandsbeauftragter für Oberfranken. Zuvor hatte er dem Vorstand der KVB angehört.

„Der Tod des Kollegen Mörlein trifft uns alle sehr hart. Seiner schweren Krankheit zum Trotz war er bis zuletzt voll Engagement und Tatendrang. Er hat stets sachlich und fair für die Einigkeit der Ärzte und Psychotherapeuten gekämpft und mit seiner ruhigen, überlegten Art viel erreicht. Als Vorsitzender der Vertreterversammlung der KBV war er ein souveräner Moderator – einer, der in der Lage war, Diskussionen zu fokussieren und Temperamente zu mäßigen. Wir werden ihn vermissen“, so Dr. Andreas Köhler, Vorsitzender des Vorstands der KBV.

„Ich habe einen großartigen Freund und Kollegen verloren. Einsatz und Engagement von Heinz-Michael Mörlein waren beispielhaft, sein Bemühen um eine geeinte Ärzteschaft und eine bestmögliche medizinische Versorgung der Patienten war vorbildlich. Selbst in schwierigen, verfahrenen Situationen hat er stets einen ruhigen Kopf bewahrt und mit seiner Eloquenz und Verhandlungsgeschick passende Lösungswege aufgezeigt. Ich hätte mir gewünscht, dass seiner Familie und ihm noch mehr gemeinsame Zeit geblieben wäre. Ihnen gilt meine Anteilnahme und tiefe Trauer“, erklärte Dr. Axel Munte, Vorsitzender des Vorstands der KVB.

 
Letzte Änderung 04.10.2006
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