Pressemitteilungen 2006

Durchblick bei vertragsärztlichen Kooperationsformen

Berlin, 16. November 2006 – Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) bietet seit heute einen neuen Service im Internet zum Thema berufliche Kooperationsformen. Unter dem Motto „Ärztliche Kooperationen – Kompetenzen vernetzen“ stellen KBV und Kassenärztliche Vereinigungen (KVen) unterschiedliche Optionen für Vertragsärzte vor und bieten diesen eine Entscheidungshilfe, ob und welche Kooperationsformen für sie in Frage kommen. Dazu gehören Praxisnetze, medizinische Versorgungsnetze, hausarztzentrierte Versorgung, besondere Versorgungsaufträge und integrierte Versorgung. Erörtert werden etwa die Teilnahmebedingungen für Ärzte und Patienten, die jeweilige Rolle der KV und das Thema Qualitätssicherung. Interessierte erfahren Wissenswertes von A wie Auswahlkriterien, über M wie Modellvorhaben bis Z wie Zulassung.

Ob als Teilzeitangestellter in einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), Mitglied eines Praxisnetzes oder Koordinator in der hausarztzentrierten Versorgung – für Vertragsärzte gibt es mittlerweile viele Formen der Berufsausübung. Vor allem die Möglichkeiten, sich mit Kollegen und anderen Leistungserbringern im Gesundheitswesen zusammenzuschließen, haben zugenommen. Einige bestehen bereits seit vielen Jahren, andere sind durch die Gesundheitsreform 2004 hinzugekommen. Die zu erwartenden Änderungen des Vertragsarztrechtes werden weitere Flexibilisierungen der ärztlichen Berufsausübung und damit voraussichtlich einen erhöhten Beratungsbedarf mit sich bringen.

 
Letzte Änderung 16.11.2006
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