Müller zum Thema Datensicherheit in der KBV: "Mit gutem Beispiel vorangehen
Die KBV hat ein ISO-Zertifikat für ihr Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) erhalten. Meike Ackermann weiß mehr darüber.
Datensicherheit hat die KBV schon immer groß geschrieben. Schließlich arbeiten die Mitarbeiter mit hochsensiblen Daten des Gesundheitswesens. Jetzt hat die KBV ihre Bemühungen um den Datenschutz erstmals offiziell auf den Prüfstand gestellt und vom TÜV Nord zertifizieren lassen. Mit Erfolg. Denn nach nur einem Jahr Vorbereitungszeit hat die KBV das ISMS-Zertifikat nach ISO 27001 erhalten.
Es ist eine großartige Leistung, dass Projektleiter Stefan Berger und sein Team die Vorbereitung in so kurzer Zeit geschafft haben. In der Regel brauchen Unternehmen zwei Jahre für solch eine Zertifizierung, betont KBV-Vorstand Dr. Carl-Heinz Müller. Er zeigte sich begeistert, dass die KBV nunmehr eines von rund 145 Unternehmen bundesweit ist darunter Lufthansa, Siemens und SAP , die mit einem solchen Zertifikat ausgezeichnet wurden. Im Gesundheitswesen hat außer uns nur die DAK dieses Zertifikat. Das zeigt, wie ernst wir das Thema Datensicherheit nehmen, so Müller. Diese Auszeichnung ist gerade für uns als Organisation im Gesundheitswesen sehr wichtig. Da wir bei den Kassenärztlichen Vereinigungen und natürlich auch den Ärzten den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Daten voraussetzen, wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen. Dank des Zertifikates sind unsere Bemühungen nun auch für Außenstehende sichtbar, erklärt der KBV-Vorstand.
Die ISO-Norm 27001 zeichnet als weltweit anerkannter Standard Unternehmen für ihre sichere Organisation aus. Die Norm greift hierbei auf in der Praxis bewährte Verfahren für das Management von Informationssicherheit zurück. Ein Zertifikat gilt für drei Jahre und wird jährlich durch Audits überprüft.

