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Umfrageergebnisse zur Bürokratie in Arztpraxen

Die bürokratische Belastung der Arztpraxen in Deutschland hat die zumutbaren Grenzen längst überschritten. Das ist das Fazit einer Umfrage der KBV. Mittels Internet hatte die KBV zwischen dem 25. Mai und dem 19. Juli niedergelassene Ärzte nach ihrer Einschätzung des Verwaltungsaufwands in ihrer Praxis befragt. Die Zahlen sprechen für sich: Von durchschnittlich 55 Wochenarbeitsstunden verbringen Haus- und Fachärzte 14 Stunden mit administrativen Tätigkeiten. Die meiste Zeit in Anspruch nimmt dabei der Einzug der so genannten Praxisgebühr. Neben diesem empfinden die Ärzte die Bearbeitung von Krankenkassenanfragen als am meisten belastend. Hochgerechnet beläuft sich der bürokratische Aufwand in den Praxen der rund 117.000 Niedergelassenen auf gut 75 Millionen Stunden im Jahr - Zeit, die für die eigentliche Arbeit mit den Patienten verloren ist.

Die Ergebnisse der Online-Umfrage finden Sie hier:

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Umfrageergebnisse der KBV zur Bürokratie in Arztpraxen 07.09.2005 PDF-Dokument zum Download 216 KB
 
Letzte Änderung 07.09.2005