Kooperationen

Patientenbefragung zur Zufriedenheit in der ambulanten Versorgung - kostenloses Instrument der Medizinischen Hochschule Hannover

Der Fragebogen zur Zufriedenheit mit der ambulanten Versorgung – Qualität aus Patientenperspektive (ZAP) ist für anonyme, schriftliche Befragungen von volljährigen Patienten entwickelt worden. 

Patienten, die sich in haus- oder fachärztlicher Behandlung befinden und die Praxis kennen, d. h. mindestens zwei Behandlungskontakte hatten, können mit Hilfe des Fragebogens die Praxis bewerten. Es besteht die Möglichkeit, mittelfristig einen Benchmarking-Datenpool aufzubauen (wird im Auswertungstool angeboten).

Weitere Informationen und das ZAP-Instrument zum Download finden Sie hier: http://www.kbv.de/qep/25808.html

 

Gemeinsames Projekt mit der BGW zur umfassenden Integration des Arbeitsschutzes in QEP

Die Berufsgenossenschaft bietet in Ergänzung zu QEP einen zusätzlichen Katalog an, der das Thema Arbeitsschutz entsprechend den Anforderungen der BGW behandelt. Aufbauend auf die QEP-Qualitätsziele hatte die BGW gemeinsam mit der KBV im Juni 2007 in einem Pilotprojekt mit 10 Pilotpraxen begonnen Arbeitsschutzziele zu formulieren.

So kann jetzt jede Praxis, die dies wünscht, mit wenig zusätzlichem Aufwand den Arbeitsschutz fest in ihrem QM-System verankern.

Das System heißt "MAAS-BGW für QEP" und ist zertifizierbar. Vorteil einer solchen Zertifizierung nach QEP und MAAS-BGW für QEP ist außerdem, dass die Beiträge für die Berufsgenossenschaft gesenkt werden können.

Weiteres finden Sie auf der Homepage der BGW unter https://www.bgw-online.de/quintas/generator/Inhalt/Extranet/quintas/Navigation__links/02-DAS-FACHPORTAL/MAAS-BGW/QEP.html

Am 9. Oktober 2008 erhielt die 1. Arztpraxis ihr Zertifikat nach MAAS-BGW für QEP. Weitere Informationen erhalten Sie hier (Weiterleitung zur Webseite der BGW).

 

Die Internationale Maturity Matrix - Mit geringem Aufwand konkrete Hinweise zur weiteren Entwicklung der Praxisorganisation erhalten

Mit der Internationalen Maturity Matrix als neuem Instrument zur Selbstbewertung in primärmedizinischen Praxen soll ein “Lunch-time“-Instrument zur Verfügung gestellt werden, mit dem ohne großen Aufwand der IST-Zustand der Praxisorganisation erfasst und anschließend Entwicklungsaufgaben formuliert werden können. In Deutschland wird derzeit in der durch die KBV mit geförderten Pilotphase die Anwendung des Instruments geprüft. Die Entwicklung der Internationalen Maturity Matrix ist ein Projekt der EQuiP European Association for Quality in General Practice/ Family Medicine in Kooperation mit der Cardiff University (GB) und dem Centre for Quality of Care Research (WOK) (NL).

Weitere Informationen zu dem Projekt erhalten Sie bei der deutschen Projektleitung Dr. Christine Kuch (E-Mail: ch.kuch@medoption.de; www.medcoaching.de).

Eine detaillierte Beschreibung der Pilotphase finden Sie hier im Download.

Dokumente zum Download
Titel Stand Datei
Die Internationale Maturity Matrix (IMM): Beschreibung der Pilotphase 06/2008 PDF-Dokument zum Download 43 KB

 

Zusammenarbeit mit Berufsschulen

Die KBV hat ein Schulungskonzept für Berufsschullehrer entwickelt und allen interessierten Berufsschulen auf CD-ROM zur Verfügung gestellt. Es werden dabei fünf Ausbildungsmodule angeboten, die für die Ausbildung zur med. Fachangestellten genutzt werden können:

1.       Modul: QM-Basis

2.       Modul: QM-Werkzeuge

3.       Modul: EDV-Basis-Seminar für die Dokumentensteuerung im QM

4.       Modul: QM-Umsetzung im Praxisalltag am Beispiel von QEP

5.     Modul: Qualitätsmessungen mit den Themen Beschwerdemanagement,  Fehlermanagement und  Patienten-Befragungen

Zu jedem Modul finden sich auf der CD-ROM ein Foliensatz, eine QM-Broschüre für die Auszubildenden und ein kommentiertes Curriculum für Lehrkräfte; darüber hinaus ausführliches Beispielmaterial für jeden Teil der Module. Die CD-ROM kann bei der KBV (mbaschin@kbv.de) angefordert werden (ausschließlich für Berufsschullehrer unter Angabe der Berufsschuladresse).  

 

 
Letzte Änderung 27.04.2010
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