Glossar

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  Erklärung der Begriffe
AblaufbeschreibungIn Ablaufbeschreibungen wird das abgestimmte, einheitliche Vorgehen (siehe Interne Regelung) bei der Durchführung von i. d. R. genau abgrenzbaren Maßnahmen und Aktivitäten in einer Organisation/ Praxis schriftlich festgelegt. Dies kann personen- bzw. arbeitsplatzbezogen oder auch -übergreifend erfolgen und sollte insbesondere regelmäßig wiederkehrende qualitäts-, risiko-, finanz- und servicerelevante Vorgänge/ Abläufe/ Prozesse betreffen. Es werden die wichtigsten Arbeitsschritte aufgelistet und die Verantwortlichkeiten hauptsächlich an den Schnittstellen geregelt. Bei QEP werden Verfahrensanweisungen und Arbeitsanweisungen unter dem Oberbegriff Ablaufbeschreibung zusammengefasst. Die Dokumentation der Ablaufbeschreibungen kann in Form von Tabellen oder grafisch visualisiert als Flussdiagramm erfolgen.
AdherenceEnglischer Begriff für Adhärenz, Einhaltung, im Sinne von Therapietreue.
AkkreditierungDas im anglo-amerikanischen Raum benutzte Wort „accreditation“ wird im deutschen Sprachraum i. d. R. mit Zertifizierung übersetzt. Das deutsche Wort Akkreditierung ist allerdings nicht mit dem Begriff Zertifizierung gleichzusetzen. Akkreditierung bedeutet hierzulande Erteilung einer Zulassungskompetenz bzw. Zulassungsmacht an eine externe Einrichtung (bzgl. Finanzierung, Teilnahme am Markt, Zulassung zur Ausschreibung etc.), bestimmte Prüfungen oder Prüfungsarten auszuführen.
AQUIK®Ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen für die vertragsärztliche Versorgung zur Qualitätsförderung und -darstellung. Das AQUIK-Projekt umfasste die Erprobung und Etablierung eines validen, transparenten Satzes von Qualitätsindikatoren und Kennzahlen, auch zur Messung von Versorgungs-Outcomes. (vgl. www.aquik.de)
ArbeitsanweisungAbk. AA. In Arbeitsanweisungen wird präzise festgelegt, welche einzelnen Arbeitsschritte in welcher Reihenfolge unter Nutzung welcher Hilfsmittel zur Ausführung eines Arbeitsauftrages notwendig sind. AA werden dann verwendet, wenn nur eine Person an der Ausführung einer Tätigkeit (z.  B. Durchführung eines Belastungs-EKGs, Instrumentenreinigung) beteiligt ist und können Teil einer komplexeren Verfahrensanweisung sein. Sie werden arbeitsplatzbezogen oder personenbezogen beschrieben. In einer vollständigen AA sollten alle relevanten Arbeitschritte, die durchzuführenden Kontrollen, der Verantwortungsbereich und die Befugnisse sowie die Regelung zur Informationsweitergabe beim Auftreten von Fehlern/ Unerwünschten Ereignissen festgelegt sein. Bei QEP werden Arbeitsanweisungen und Verfahrensanweisungen unter dem Oberbegriff Ablaufbeschreibung zusammengefasst.
AssessmentDieser englische Begriff wird im Deutschen mit „Bewertung“ übersetzt. Unter Assessment versteht man eine umfassende, regelmäßig wiederkehrende und systematische Prüfung der Tätigkeiten und Ergebnisse in der eigenen Praxis. Ziel ist es, durch die Leistungsüberprüfung eine ständige Verbesserung der Praxisaktivitäten zu erlangen. Je nachdem, wer dieses Assessment durchführt – eigene Organisationsmitglieder oder unabhängige, externe Personen – unterscheidet man zwei Ausprägungen: die Selbstbewertung (= Self-Assessment) und die Fremdbewertung (siehe Qualitätsbewertung). Die Bezeichnung „Assessment“ wird i. d. R. direkt dem EFQM-Modell (siehe EFQM) zugeordnet, findet sich jedoch u. a. auch im Namen des EPA-Verfahrens (siehe EPA).
AuditBegriff aus dem Regelwerk der DIN EN ISO; wird bei QEP Visitation genannt.
Ausstattung und AusrüstungEs werden darunter alle technischen Gerätschaften und medizinisch-technischen Geräte, wie z. B. Computer, Kühlschränke, EKG-Geräte und Luftabzugsgeräte, sowie Schutzkleidung, Notfallkoffer und Instrumente, aber auch Kaffeemaschinen, Musikanlagen etc. verstanden.
 
Letzte Änderung 09.05.2008
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Hinweis
Im QEP-Qualitätsziel-Katalog 2010 wird ein ausführliches Glossar bereit gestellt, dessen Begriffe Sie hier einsehen können. Textquellen hierfür siehe