Der Fragebogen zur Zufriedenheit mit der ambulanten Versorgung Qualität aus Patientenperspektive (ZAP) ist für anonyme, schriftliche Befragungen von volljährigen Patienten entwickelt worden.
Patienten, die sich in haus- oder fachärztlicher Behandlung befinden und die Praxis kennen, d. h. mindestens zwei Behandlungskontakte hatten, können mit Hilfe des Fragebogens die Praxis bewerten. Es besteht die Möglichkeit, mittelfristig einen Benchmarking-Datenpool aufzubauen (wird im Auswertungstool angeboten).
Weitere Informationen und das ZAP-Instrument zum Download auf der KBV-Website finden Sie hier
Die Berufsgenossenschaft bietet in Ergänzung zu QEP einen zusätzlichen Katalog an, der das Thema Arbeitsschutz entsprechend den Anforderungen der BGW behandelt. Aufbauend auf die Qualitätsziele des QEP-Qualitätsziel-Kataloges Version 2005 hatte die BGW gemeinsam mit der KBV im Juni 2007 in einem Pilotprojekt mit 10 Pilotpraxen begonnen Arbeitsschutzziele zu formulieren.
So kann jede Praxis, die dies wünscht, mit wenig zusätzlichem Aufwand den Arbeitsschutz fest in ihrem QM-System verankern.
Das System heißt "MAAS-BGW für QEP" und ist zertifizierbar. Vorteil einer solchen Zertifizierung nach QEP und MAAS-BGW für QEP ist außerdem, dass die Beiträge für die Berufsgenossenschaft gesenkt werden können.
Weiteres finden Sie auf der Homepage der BGW unter https://www.bgw-online.de/quintas/generator/Inhalt/Extranet/quintas/Navigation__links/02-DAS-FACHPORTAL/MAAS-BGW/QEP.html
Inzwischen wurde auch eine Synopse MAAS-BGW für QEP (2008) zum QEP-Qualitätsziel-Katalog Version 2010 erstellt, die hier zum Download bereit steht: https://www.bgw-online.de/quintas/generator/Inhalt/Extranet/quintas/Navigation__links/Medienartikel-Downloads/Synopse-QEP-Medienartikel.html
| Titel | Stand | Datei | |
|---|---|---|---|
| Gesund und sicher in der Arztpraxis - Erste Zertifzierung nach MAAS-BGW für QEP | 10/2008 |
Die Internationale Maturity Matrix wurde mit dem Ziel entwickelt, ein europäisches Instrument zur moderierten Selbstbewertung primärmedizinischer Praxisorganisationen zur Verfügung zu stellen. Sie umfasst sieben Dimensionen, deren Umsetzung im gesamten Praxisteam jeweils auf sechs, theoretisch fundierten Entwicklungsstufen eingeschätzt wird.
In Deutschland wurde die Anwendung des Instruments in einer durch die KBV mit geförderten Pilotphase geprüft. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift für Evidenz, Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen veröffentlicht ((ZEFQ) 104 (2010) 682-690: Selbstbewertung und Qualitätsentwicklung in der primärmedizinischen Versorgung: Ergebnisse der deutschen Pilotstudie mit der Internationalen Maturity Matrix). Der Volltext kann über folgenden Link abgerufen werden: http://www.sciencedirect.com/science/journal/18659217
Weiter aus der Zusammenfassung des ZEFQ-Artikels:
Der Artikel berichtet die Ergebnisse der deutschen Pilotstudie mit 22 primärmedizinischen Praxen. Gegenstand war die Erprobung und Evaluation des Selbstbewertungsverfahrens mit der Internationalen Maturity Matrix, das neben der Selbstbewertung im Praxisteam auch die Entwicklung von Verbesserungsoptionen auf der Basis eines Benchmarking der individuellen Praxisergebnisse mit Ergebnissen der anderen teilnehmenden Praxen beinhaltet. Insgesamt zeigt die Fragebogenerhebung bei den teilnehmenden Praxen positive Ergebnisse, das Verfahren ermöglicht zeitkostengünstig im Rahmen von zwei Sitzungen, die verschiedenen Perspektiven in der Praxis auszutauschen, relevante Stärken und Schwächen zu identifizieren und durch das Benchmarking motivierte Verbesserungsideen zu entwickeln. Diese Ergebnisse können als erste, vielversprechende Hinweise auf eine hohe Praxistauglichkeit des Selbstbewertungsverfahren mit der Internationalen Maturity Matrix gewertet werden. Erste Anwendungen für andere medizinische Disziplinen wurden begonnen.
Die Entwicklung der Internationalen Maturity Matrix war ein Projekt der EQuiP European Association for Quality in General Practice/ Family Medicine in Kooperation mit der Cardiff University (GB) und dem Centre for Quality of Care Research (WOK) (NL).
Weitere Informationen zur Internationalen Maturity Matrix erhalten Sie bei Dr. Christine Kuch (E-Mail: ch.kuch@medoption.de; www.medcoaching.de).
Eine detaillierte Beschreibung der Pilotphase finden Sie hier im Download.
| Titel | Stand | Datei | |
|---|---|---|---|
| Die Internationale Maturity Matrix (IMM): Beschreibung der Pilotphase | 06/2008 |
Die KBV hat ein Schulungskonzept für Berufsschullehrer entwickelt und allen interessierten Berufsschulen auf CD-ROM zur Verfügung gestellt. Es werden dabei fünf Ausbildungsmodule angeboten, die für die Ausbildung zur med. Fachangestellten genutzt werden können:
1. Modul: QM-Basis
2. Modul: QM-Werkzeuge
3. Modul: EDV-Basis-Seminar für die Dokumentensteuerung im QM
4. Modul: QM-Umsetzung im Praxisalltag am Beispiel von QEP
5. Modul: Qualitätsmessungen mit den Themen Beschwerdemanagement, Fehlermanagement und Patienten-Befragungen
Zu jedem Modul finden sich auf der CD-ROM ein Foliensatz, eine QM-Broschüre für die Auszubildenden und ein kommentiertes Curriculum für Lehrkräfte; darüber hinaus ausführliches Beispielmaterial für jeden Teil der Module. Die CD-ROM kann bei der KBV (mbruske@kbv.de) angefordert werden (ausschließlich für Berufsschullehrer unter Angabe der Berufsschuladresse).