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Letzte Änderung 31.08.2011

Disease-Management-Programme (DMP)

Mehr über DMP

Die Teilnahme an einem DMP ist freiwillig. Circa 5,9 Millionen chronisch kranke Patienten sind in einem oder mehreren DMP eingeschrieben (Stand Juni 2011).

Aktuell gibt es für folgende sechs Erkrankungen ein DMP: 

  • Diabetes mellitus Typ 2 (seit Juli 2002)
  • Diabetes mellitus Typ1 (seit März 2004)
  • Brustkrebs (seit Juli 2002)
  • Koronare Herzkrankheit (KHK) (seit Mai 2003)
  • Asthma (seit Januar 2005)
  • Chronisch obstruktive Lungenerkrankungen COPD (seit Januar 2005)
  • Modul Herzinsuffizienz zum DMP KHK (seit Juli 2009)

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der DMP ist die Mitarbeit des Patienten nach Vereinbarung von individuellen Therapiezielen und seine Teilnahme an intensivierter Patienteninformation und Beratung, z.B. Schulungen und Präventionsangeboten und seine Teilnahme an regelmäßigen Verlaufskontrollen. Die Schnittstellen zwischen Haus- und Facharzt werden genau definiert.

Ein Kernelement der DMP ist die Qualitätssicherung. Daten werden in standardisierter Form erhoben, in gemeinsamen Einrichtungen von Krankenkassen und Leistungserbringern gesammelt und unter der Aufsicht des Bundesversicherungsamtes evaluiert.

Über Feedbackberichte erhält der Leistungserbringer eine Möglichkeit zur Einschätzung der Versorgungslage seiner eigenen Patienten und die Einordnung seiner Prozess- und Ergebnisqualität im Vergleich zum Durchschnitt aller teilnehmenden Leistungserbringer.

Die Krankenkassen schaffen die Rahmenbedingungen für die DMP in dem sie Verträge mit Leistungserbringern bzw. ihren Organisationen und Verbänden abschließen.
Das Bundesversicherungsamt ist die zuständige Behörde für die Zulassung (befristete Zulassung, bundesweit einheitliches Verfahren) der DMP.