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Kooperationstagung „Demenz– Gemeinsam für eine bessere Versorgung“

Etwa eine Million an Demenz erkrankte Menschen gibt es in Deutschland bereits. Tendenz steigend. Die Krankheit ist eine besondere Herausforderung für das Gesundheitssystem, denn der Betreuungs- und Pflegeaufwand ist außerordentlich hoch und fordert erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen.

 

Dr. Müller (KBV-Vorstand) und Dr. Prehn (Vorstand KV Berlin) in der Diskussion mit dem Publikum.
Dr. Müller und Dr. Prehn. (Foto: KBV)

Mit der Kooperationstagung „Demenz – Gemeinsam für eine bessere Versorgung“ führten die Stabsstelle Patientenorientierung der KBV und die Kassenärztliche Vereinigung Berlin am 26. September in Berlin Experten und über 200 niedergelassene Ärzte zusammen, um die künftige Versorgung von Betroffenen und die Betreuung derer Angehörigen zu diskutieren.

 
Dr. Bergmann und Dr. Frölich beantworten Fragen der Teilnehmer.
V.l.: Dr. Bergmann und Dr. Frölich. (Foto: KBV)

„Bereits heute gibt es Versorgungsdefizite bei Demenzerkrankungen. Das Hauptproblem liegt darin, dass die medizinischen, pflegerischen und weitergehenden Behandlungs- und Betreuungsangebote besser verzahnt werden müssen.“ Das hat Dr. Carl-Heinz Müller, Vorstand der KBV, gesagt. Er forderte deshalb, kassenübergreifende, flächendeckende und strukturierte Versorgungsverträge einzuführen.

Zu den Referenten zählten Prof. Lutz Frölich vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit, Dr. Frank Bergmann, Vorsitzender des Berufsverbandes Deutscher Nervenärzte, und Sabine Jansen, Geschäftsführerin der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V.

 
In den Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmer Gelegenheit Fragen zu stellen.
Fragen aus dem Publikum. (Foto: KBV)

In Arbeitsgruppen hatten die Teilnehmer der Tagung Gelegenheit, sich zu Diagnose, Therapien und Betreuungsangeboten für Angehörige auszutauschen sowie ethische und juristische Fragen zu erörtern. „Die hohe Nachfrage und positive Resonanz der Veranstaltung zeugt davon, dass das Thema Demenz angesichts der demografischen Entwicklung an Bedeutung im Gesundheitswesen gewinnt“, so Müller.

 

Dokumente zum Download
Titel/Thema Datum Art/Größe
Begrüßung Dr. Carl-Heinz Müller 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download _30 KB
Begrüßung Dr. Angelika Prehn 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download _20 KB
Vortrag Prof. Dr. Lutz Frölich 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download _30 KB
Folienvortrag Dr. Frank Bergmann 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download  1,5 MB
Folienvortrag Sabine Jansen 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download 950 KB
Folienvortrag Dr. Jens Bohlken 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download  1,5 MB
Folienvortrag Christa Matter 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download _50 KB
Folienvortrag Dr. Gerd Benesch 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download _40 KB
Folienvortrag Bärbel Schönhof 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download 140 KB
Folienvortrag Prof. Dr. Hans Gutzmann 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download 570 KB
Einladung und Programm 26.09.2009 PDF-Dokument zum Download 140 KB
 
Letzte Änderung 26.09.2009