KBV Messe 2012

Aussteller der KBV Messe 2012

 

AD(H)S-Versorgung

Aussteller: KV Baden-Württemberg

Das interdisziplinäre AD(H)S-Team ist die Grundlage des Versorgungsangebotes in Baden-Württemberg. Seit April 2009 kooperieren Ärzte verschiedener Fachgruppen, Psychotherapeuten und weitere Gesundheitsberufe im Rahmen des Versorgungsangebotes. Durch die Bildung und die Aktivitäten der AD(H)S-Teams wurde eine solide Netzstruktur für die Behandlung von AD(H)S-Patienten aufgebaut. Eine Struktur, die dezentral Versorgung realisiert und eine definierte indikationsbezogene Versorgung in die Fläche trägt. Etwa 1.600 Kinder und Jugendliche wurden im ersten Quartal 2011 im Rahmen des Vertrages versorgt. Gleichzeitig haben 127 Ärzte, 31 Psychiater, 26 Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten sowie 13 Psychotherapeuten, insgesamt also 197 Ärzte und Psychotherapeuten, an der interdisziplinären Versorgung teilgenommen.
http://www.kvbw-admin.de/data/dateiverwaltung/adhs-vertrag_ab_januar_2012.pdf
http://www.kbv.de/koop/25840.html

 

Agentur deutscher Arztnetze e.V.

Die Agentur ist Kooperationspartner der KBVMesse 2012. Sie vertritt die Interessen der rund 400 Ärztenetze und Gesundheitsverbünde in Deutschland, unterstützt ihre Mitglieder auf dem Weg der Professionalisierung und tritt als Dienstleister für Vertrags- und Versorgungs-konzepte auf. Die Agentur wurde im Juli 2011 von 14 Netzen gegründet. Unterstützt und begleitet wird die Lobbyarbeit der Agentur deutscher Ärztenetze durch den NAV-Virchow-Bund.
http://www.nav-virchowbund.de/netzagentur/

 

Ambulante Intensiv-Psychotherapie

Austeller: Asklepios MVZ Gesundheitszentrum Radeberg
Leitende Ärzte: Dr. Heiko Scheufler (MVZ), Dr. Hartmut Kirschner (Projekt)

Das Projekt konzentriert sich auf die Behandlung arbeitsunfähiger psychisch Kranker mit Depressionen, Angsterkrankungen, somatoformen Störungen und Suchterkrankungen. Die Versorgung findet als Kurzzeit–Therapie in Gruppen mit der Größe von sechs bis neun Patienten statt und ist nach 8 Wochen abgeschlossen. Jährlich werden durchschnittlich 50 Patienten behandelt, seit 1996 wurde die Behandlung bei über 800 Patientinnen und Patienten abgeschlossen. Nach eigenen Angaben sind 85 Prozent der Patienten nach der Therapie arbeitsfähig, über 90 Prozent der Patienten geben eine Beschwerdeverbesserung an.

 

Ärztenetz "Medizin und Mehr" (MuM)

Aussteller: Forum Dienste GmbH
Leitende Ärzte: Dr. Heinz-Georg Beneke, Dr. Albrecht Lang, Dr. Hans-Jürgen Beckmann, Dr. Heike Krüger, Dr. Kai Könemann, Karl-Heinz Eckelmann, Martin Bünemann, Peter Rosellen 

Das Ärztenetz „Medizin und Mehr“ (MuM) wurde 1997 gegründet. Inzwischen sind 72 Allge-mein- und Fachärzte Mitglieder des Netzes. Durch das Honorarmodul MuM wird eine einfache und schnelle Honorarermittlung ermöglicht. Das integrierte Versorgungsmodell OptiMuM hat zum Ziel, eine sektorübergreifende netzbasierte Abstimmung zu ermöglichen und somit die Versorgungsqualität zu erhöhen. Die Entwicklung eines digitalen Wartezimmerkanals ermöglicht es, Nachrichten des Arztnetzes an die Patienten zu kommunizieren.
www.mum-buende.de

 

Ärztenetz Südbrandenburg

Aussteller: ANSB Consult GmbH
Leitende Ärzte: Dr. Erhard Kiesel und Dr. Bernd Richter

Das Ärztenetz Südbrandenburg versorgt mit 63 teilnehmenden Haus- und Fachärzten ca. 10.500 Patienten in den Landkreisen Elbe-Elster und Oberspreewald-Lausitz. Im Zentrum der Versorgung steht das durch das Ärztenetz entwickelte Konzept zur Qualitätssicherung in der Medizin, in dessen Rahmen aus den aktuellen Leitlinien konkrete Behandlungspfade entwickelt wurden. Diese Behandlungspfade ermöglichen unter Nutzung von Computertechnik eine enge Zusammenarbeit von Haus- und Fachärzten bei der Behandlung der individu-ellen Krankheitsbilder, wobei das Klinikum Niederlausitz GmbH und die Fontana-Klinik Bad Liebenwerda als Partner mit dem Netz kooperierten.
http://www.ansb.de

 

Berliner Transitionsprogramm

Aussteller: DRK Kliniken Berlin Westend
Ärztliche Leiter: Prof. Dr. med. Walter Burger, PD Dr. med. Arpad v. Moers

Das Berliner Transitionsprogramm ist ein indikationsübergreifendes und überregionales Rahmenkonzept, das den Übergang chronisch kranker Jugendlicher in die erwachsenenme-dizinische Spezialversorgung sichern soll. Ziel ist es, die bisher erhebliche Anzahl von Patienten zu vermindern, die nach dem Transfer in die Erwachsenenmedizin aus einer qualifizierten Spezialversorgung herausfallen und vermeidbare Schädigungen erleiden.
http://www.drk-kliniken-berlin.de/westend/krankenhaus-westend/berliner-transitionsprogramm/

 

Frauenselbsthilfe nach Krebs Bundesverband e.V.

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs wurde als Selbsthilfeorganisation krebserkrankter Frauen 1976 gegründet. Das Motto der Arbeit lautet „Auffangen - Informieren - Begleiten“: Auffangen nach dem Schock der Diagnose - Informieren über Hilfen zur Krankheitsbewältigung - Begleiten in ein Leben mit oder nach Krebs. Die Frauenselbsthilfe stellt ihre gegenwärtige Arbeit im Versorgungssystem vor.
http://www.frauenselbsthilfe.de/home/

 

Gesundes Kinzigtal

Aussteller: OptiMedis AG

Die Gesundes Kinzigtal GmbH bietet seit 2005 in der Region eine populationsorientierte, indikations- und sektorenübergreifende integrierte Vollversorgung für alle Versicherten der AOK Baden-Württemberg und LKK Baden-Württemberg an. Hierbei werden von insgesamt 31.000 Versicherten in der Region ca. 8.300 in die Integrationsversorgung eingeschriebene Versicherte durch 84 Leistungspartner aus unterschiedlichen Sektoren versorgt.
http://www.gesundes-kinzigtal.de/

 

Gesundes Leinetal

Aussteller: OptiMedis AG

Die Gesundes Leinetal GmbH ist eine Managementgesellschaft, die 2008 von Gesundheit für das Leinetal GmbH und OptiMedis AG gegründet wurde. Gemeinsam wurde ein Modell für eine populationsorientierte, indikations- und sektorenübergreifende integrierte Vollversorgung in der Region entwickelt mit dem Ziel, den Gesundheitszustand und die medizinische Versorgung der Bevölkerung zu verbessern.
http://www.gesundes-leinetal.de/

 

Gesundheitsnetz Genial eG Lingen – Optimierung der ambulanten medizinischen Versorgung in vollstationären Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen

Aussteller: Gesundheitsnetz im Altkreis Lingen (Genial eG)

Im Rahmen des Netzes kooperieren 50 Ärzte und sieben Pflegeeinrichtungen. Das Konzept der Genial eG sieht vor, die medizinische Versorgung der Bewohner in vollstationären Pfle-geeinrichtungen durch einen angestellten Arzt der Genossenschaft erbringen zu lassen. Es handelt sich um ein Angebot an die Mitglieder des Ärztenetzes, die Pflegeeinrichtungen und die Patienten. Dabei bleibt die freie Arztwahl des Patienten unberührt.
Alle Bewohner der jeweiligen Einrichtung werden einbezogen, d.h. es wird eine krankenkassenunabhängige Versorgung sichergestellt.
http://www.genial-lingen.de/

 

Kompetenznetz für angeborene Herzfehler in Nordbayern

Aussteller: Siemens AG Healthcare
Ärztlicher Leiter: Prof. Dr. Sven Dittrich

Ziel des Projektes ist die optimale Behandlung von Patienten mit angeborenen Herzfehlern (überwiegend unter achtzehn Jahre alt) durch niedergelassene Ärzte und Krankenhäuser. Wichtigster Ansatzpunkt für die Optimierung der Behandlung ist die enge und abgestimmte Zusammenarbeit zwischen den Partnern im ambulanten und stationären Sektor unter Vermeidung von Wege- und Laufzeiten. Der Behandlungsprozess, mit den Schritten Überweisung in das Krankenhaus und Entlassung in die Nachsorge, wird durch die Kommunikationsplattform Soarian Integrated Care mit dem Kernelement einer elektronischen Patienten-akte unterstützt. So können alle relevanten Informationen zwischen den behandelnden Partnern ausgetauscht werden. An dem Projekt nehmen rund 20 niedergelassene Ärzte – meist Kinderkardiologen – und 16 Krankenhäuser teil.
http://www.kompetenz-ahf.de/

 

KV RegioMed Brandenburg

Aussteller: KV Brandenburg

Das KV RegioMed-Programm zielt darauf, die vertragsärztliche Versorgung in Brandenburg zu gewährleisten, zu verbessern und zu fördern. Das KV RegioMed-Zentrum in Bad Belzig bietet zusätzliche ambulante Sprechstunden an. Während der sprechstundenfreien Zeit wird die RegioMed-Bereitschaftsdienstpraxis betrieben - eine mit Fachärzten besetzte Bereitschaftsdienstpraxis, die in unmittelbarer Nähe zur etablierten Rettungsstelle des St.-Josefs-Krankenhauses etabliert werden konnte.
http://www.kvbb.de/dyn/epctrl/mod/kvbb000334/cat/kvbb000449/pri/kvbb

 

Mein AOK-Gesundheitsnetz

Aussteller: AOK Nordost

Unter dem Namen „Mein AOK-Gesundheitsnetz“ liegt mit der Bereitstellung eines Ge-schäftskonzepts inkl. Nutzungsrechten und Vermittlung von Know-how ein dem Franchising ähnliches Modell vor. Aus Sicht der AOK wird damit einer zentralen Herausforderung begeg-net: Mit der Anzahl der unter Kontrahierung stehenden Arztnetze steigt der kasseninterne Ressourcen- und Betreuungsaufwand steil - vielleicht exponentiell - an, sofern die Anforderungen an und die Arbeit mit den Arztnetzen nicht harmonisiert werden.
Die zentralisierte Standardisierung der Abläufe zwischen Krankenkasse und Arztnetz (Rah-men) bei gleichzeitiger dezentraler Individualisierung durch die Arztnetze selbst innerhalb dieses Rahmens ist die Antwort auf diese zentrale Herausforderung.
Die AOK Nordost strebt die kontinuierliche Weiterentwicklung des Konzeptes und die Kontrahierung mit weiteren Arztnetzen an.
Gegenwärtig nehmen rund 150 Hausärzte an solchen Netzen der AOK Nordost teil, 130 Fachärzte kooperieren. Rd. 15.000 Versicherte sind in Netzen der AOK Nordorst eingeschrieben.
www.mein-aok-gesundheitsnetz.de (Versicherte) und www.aok-nordost-arztnetze.de (Ärzte)

 

Modellvorhaben Patientenbegleitung

Aussteller: KV Thüringen

Die KV Thüringen hat mit der Bosch BKK einen Vertrag über ein Modellvorhaben zur Patien-tenbegleitung abgeschlossen, welches bereits in mehreren Schwerpunktregionen außerhalb Thüringens verwirklicht wurde. Die Bosch BKK hat dieses Modell zur zielgruppenorientierten Betreuung kranker Menschen, das sich an einzelnen Krankheitsbildern und bestimmten Betreuungssituationen orientiert, mit mehreren Partnern, z.B. dem Deutschen Institut für ange-wandte Pflegeforschung in Köln, entwickelt. Eine Evaluation im Jahr 2010 hat gezeigt, dass bei verbesserter Versorgung und hoher Akzeptanz der Versicherten und Leistungserbringer mit der Patientenbegleitung Kosteneinsparungen realisierbar sind.
http://www.bosch-bkk.de/content/language1/html/4415.htm

 

Das Medizinische Zentrum Lübbenau und das Modellprojekt agnes zwei

Aussteller: Medizinisches Zentrum Lübbenau
Ärztliche Leitung: Dipl.-med. Kerstin Boese
Partner: Bundesverband Medizinische Versorgungszentren - Gesundheitszentren - Integrierte Versorgung e.V. (BMVZ e.V.)

Mit agnes zwei kann die gesundheitliche Betreuung auch in strukturschwächeren Regionen optimal gewährleistet werden. Die Ärzte werden entlastet, während gleichzeitig ein Hausbesuchsnetzwerk aufrechterhalten wird, das die ärztlichen Versorgungsmaßnahmen sinnvoll unterstützt. Zahlreiche Kooperationspartner werden aktiv einbezogen, wodurch sich ein le-bendiges regionales Netzwerk aus Ärzten und nichtärztlichen Gesundheitsberufen bildet. agnes zwei wird von Ärzten und Patienten, die an den Projekten in Lübbenau beteiligt sind, durchweg positiv bewertet und stellt damit einen erfolgreichen Ansatz dar, auch in ländlichen Räumen mit einer eher zentralen ärztlichen Versorgung durch ein MVZ/eine Poliklinik flächendeckend eine hochwertige wohnortnahe Versorgung zu bewahren und zu verbessern.
http://www.kvbb.de/dyn/epctrl/con/kvbb002000/cat/kvbb000436/mod/kvbb000337/pri/kvbb

 

Netzwerk RHEUMATOLOGISCHE TRIAGE

Leitender Arzt: Dr. med. Holger Schwenke

Seit April 2009 praktiziert ein Netzwerk bestehend aus 13 ambulant tätigen Rheumatologen nach einem standardisierten Verfahren (RHEUMATOLOGISCHE TRIAGE) und bietet in diesem Rahmen für ein überregionales Versorgungsgebiet eine Früharthritissprechstunde an.
Die Aufnahme, Diagnose und Therapie von rd. 880 Patienten wurde dokumentiert.
Der Einsatz der RHEUMATOLOGISCHEN TRIAGE ist geeignet, die Wartezeiten zur Erstvorstellung von Patienten beim Rheumatologen zu reduzieren und eine frühzeitige Diagnosestellung und Basistherapie zu realisieren. Es ist möglich, ein Ranking entsprechend der Dringlichkeit der Weiterbehandlung beim Rheumatologen aufzustellen (Bereinigung des Bestellsystems). Strukturelle Versorgungsunterschiede in einem definierten Einzugsgebiet können ausgeglichen werden und die Kommunikation sowie der Erfahrungsaustausch zwischen Rheumatologen und zuweisenden Ärzten haben sich verbessert.
http://www.rheuma-dd.de/pages/glossar.php

Odenwälder Ärzte e.G. – Sicherstellung der ärztlichen Versorgung im ländlichen Be-reich, insbesondere in Altenpflegeheimen

Aussteller: Odenwälder Ärzte eG
Leitender Arzt: Dr. med. Ingo Drehmer
Partner: KV Hessen; Samedi GmbH

Das Versorgungsnetz umfasst 65 Haus- und Fachärzte sowie ein Krankenhaus und 15 Altenpflegeheime. Das Versorgungsprojekt steht im Kontext der Kooperationsvereinbarung mit dem Hessischen Landkreistag zu Initiativen zur langfristigen Sicherung der medizinischen Versorgung sowie des „Aufbaus regionaler Dialogstrukturen“ im Odenwaldkreis.
Das Ärztenetz Gesunder Odenwald setzt seit Januar 2010 die Online-Vernetzungslösung samedi® zur internen Praxisorganisation als auch zur Koordination und Kommunikation untereinander ein. Über die Online-Vernetzungslösung wird allen Teilnehmern/Akteuren eine schnelle, sichere und einfache Lösung angeboten, Informationen zu teilen, Dienste bereitzu-stellen und Prozesse nach individuellen Regeln zu automatisieren. Die Einbindung weiterer Partner und Akteure ist angedacht. Ziel ist es, die Gesundheitsversorgung von Patient zu Hausarzt zu Facharzt zu Klinik zu Reha und wieder zurück in nur ein paar Klicks medizinisch hochqualitativ zu steuern und zu organisieren. Für Patienten wird damit eine nahtlose Versorgungskette erreicht, für Kostenträger ein höheres Maß an Transparenz.
http://arzttermin-odenwald.de/

 

Zukunft schon heute aktiv gestalten - Kreative Lösungen für künftige Versorgungsstrukturen und für die flächendeckende Sicherstellung

Aussteller: Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern

Die Spezifik des dünnbesiedelten Flächenlandes Mecklenburg-Vorpommern muss für absehbare Zeit als eine gegebene Tatsache für versorgungsplanerische Konzepte angesehen werden. Dies gilt sowohl für die flexible regionale Bedarfsanpassung der ambulanten ärztlichen Versorgung durch eine ärztliche Selbstverwaltung, welche über gesetzlich sanktionierte kreative Gestaltungsspielräume verfügt, als auch für indikationsspezifische, vor allem geriatrisch orientierte, innovative und sektorenübergreifende medizinische Leistungsangebote. Solche Bausteine können nur vor Ort und aus der Analyse der bestehenden Verhältnisse und Notwendigkeiten heraus entwickelt werden. Die Kassenärztliche Vereinigung Mecklenburg-Vorpommern arbeitet seit einigen Jahren an entsprechenden Lösungen.
Die Messedemonstration soll einen Überblick über Konzeptbausteine und erste Ergebnisse geben.
Schwerpunkte sind u.a. die Fördermaßnahmen für die Allgemeinmedizin und die Schaffung attraktiver Rahmenbedingungen für niederlassungswillige Mediziner, aber auch erste ergebnisse bei der ambulanten geriatrischen Komplexbehandlung, beim sehr dynamisch wachsenden Einsatz von VERAH`s (Praxisassistentinnen), dem Erfolgsmodell der Pflegeheimbetreuung durch ambulante Ärzteteams oder bei den nahezu flächendeckenden SAPV-Verträgen unter Beteiligung der KV.

http://www.kvmv.info/

 

PAMINO – Palliativmedizinische Initiative Nordbaden

Leitender Arzt: Dr. Peter Engeser
Kooperationspartner: Universitätsklinikum Heidelberg

Das Versorgungsnetz PAMINO wurde im Jahr 2002 gegründet. Ziel war es, die Versorgung der Bevölkerung nicht nur in den Städten, sondern besonders auch in der Fläche zu verbessern. Durch eine intensive Zusammenarbeit gelang es, dass mehr als 200 niedergelassene Allgemeinärzte im Bereich der KV Nordbaden palliativmedizinische Fortbildungen am Uniklinikum Heidelberg besuchten. In vielen Kleinstädten und Dörfern bildeten sich daraufhin lokale Netzwerke. Auf Betreiben der Hausärzte vor Ort setzten sich Pflegende, Ärzte und Seelsorger an einen gemeinsamen Tisch. Diese lokalen Qualitätszirkel sind der Garant für eine gute Versorgung der Schwerstkranken und Sterbenden in den Gemeinden. Aus diesem Netz haben sich darüber hinaus schon mehrere SAPV-Teams entwickelt oder sind im Entstehen. Hierdurch wird sowohl die allgemeine als auch die spezialisierte Palliativversorgung flächendeckend verbessert und Ressourcen schonend entwickelt.
www.pamino-bw.de

 

Personal-Information-Assistance (PIA)

Aussteller: Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft (ZIG)
Partner: cargo support GmbH & Co. KG, Deutsches Rotes Kreuz Soziale Dienste, Bielefeld, BKK-Arbeitsgemeinschaft OWL

„Personal-Information-Assistance“ (PIA) ist ein Assistenz- und Kommunikationssystem zur Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgungssituation in der Region OWL. Ziel ist es, gemeinsam mit Haus- und Fachärzten, ein sektorübergreifendes Monitoring von Patientinnen und Patienten mit Angehörigen und Pflegediensten abzustimmen. Unter Berücksichtigung datenschutz- und persönlichkeitsrechtlicher Fragen ist es für den behandelnden Arzt u.a. möglich, krankheitsbezogene Informationen (z.B. Vitalwerte, Schmerzintensitäten, chronischen Wunden) zwischen Privathaushalt und Pflegedienst auszutauschen. Der Einschluss der Patienten erfolgt im Wesentlichen über die Arztpraxen und die Kranken-kassen. Von November bis 2011 bis Juli 2012 wird die ärztliche Versorgung bei ca. 100 Patientinnen und Patienten mit dem Tablet PC unterstützt. PIA wird als Modellvorhaben vom Land NRW (Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen) gefördert und ist Teil der Modellregion Telemedizin Ostwestfalen-Lippe, welche durch den Gesundheitscampus NRW koordiniert wird.

 

Praxisnetz Hzgt. Lauenburg

Aussteller: Praxisnetz Herzogtum Lauenburg e.V.
Leitende Ärzte: Dr. med. Torsten Diederich, Dr. med. Ralph Wagner
Projektbezogene Ansprechpartnerin: Dr. med. Monika Schliffke
Partner: OptiMedis AG

Das Praxisnetz umfasst 130 Haus-, Fachärzte und Psychotherapeuten, 2 Akutkliniken, 2 Kliniken für Geriatrie und 2 MVZs. Das Netz soll in Richtung populationsorientierter, regionaler Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Landkreis Herzogtum Lauenburg entwickelt werden und Prävention, Gesundheitsförderung und Gesundheitsmanagement umfassen.
Das indikationsbezogene Versorgungsangebot mit dem Schwerpunkt „Diabetisches Fußsyndrom“ umfasst eine interdisziplinäre Diagnostik und Therapie. Ziel ist es, alle betroffenen Patienten im Rahmen des Vertrages zu versorgen und darüber hinaus durch gezielte Prävention die Inzidenz des Diabetischen Fußsyndroms zu verringern.
http://www.praxisnetz-lauenburg.de/

 

Psychiatrische Initiative Berlin Brandenburg (PIBB)

Aussteller: Psychiatrische Initiative Berlin Brandenburg (PIBB)
Leitender Arzt: Dr. Norbert Mönter
Partner: Samedi GmbH

Die Psychiatrische Initiative Berlin Brandenburg (PIBB GmbH & Co. KG) mit über 50 Ner-venarzt-/Psychiater-Praxen und über 20 psychosozialen Trägern und Pflegediensten, kooperierenden Kliniken und weiteren ambulanten Diensten hat die Verbesserung der ambulanten Versorgung schwer psychisch Kranker zum Ziel. In Anwendung eines Bezugstherapeutensystems hat jeder Patient während seiner gesamten Behandlung eine institutions- und schnittstellenübergreifende professionelle Bezugsperson (Arzt, Krankenpflegeperson, Sozialarbeiter), die ggf. eine sogenannte „Lotsenfunktion“ übernimmt. Die Abstimmung zwischen Arzt, Pflegedienst und Krankenkasse wird durch eine online-Vernetzungslösung erleichtert. Die Beteiligten sehen die Verordnungen ein und geben Leistungsnachweise ab bzw. können diese einsehen. Strukturell untermauert wird die IV durch den sozialpsychiatrischen Behandlungsverbund, der sich in Kooperation der Nervenarztpraxen und regionalen Leistungsanbieter von Krankenpflege und Soziotherapie bildet. Eingeschlossen sind dabei auch die hausärztlichen, psychotherapeutischen und klinischen Versorgungssektoren sowie in Berlin der Krisendienst und der sozial-psychiatrische Dienst.
Versorgungsverträge bestehen mit  der DAK, der VAG BKK Mitte sowie mit der AOK Nordost.
http://www.psychiatrie-in-berlin.de/pibb_iv.php

 

Psychiatrische Versorgung Niedersachsen

Aussteller: IVPNetworks GmbH

Das Versorgungsangebot umfasst Niedersachen und bietet in über 20 Landkreisen eine flächendeckende Versorgung mit 59 Fachärzten, 15 Pflegediensten sowie 8 Rückzugsräumen an. Gegenwärtig werden rund 700 Patienten versorgt. Der Schwerpunkt liegt im Bereich der schweren psychiatrischen Erkrankungen. Zielsetzung ist die flächendeckende ambulante psychiatrische Versorgung in ganz Niedersachsen bis Ende 2012.
Die IVPNetworks versteht sich als Managementgesellschaft mit Kompetenzen im Bereich der Vertragsentwicklung mit Krankenkassen, Fachärzten, Pflege, Krankenhäusern sowie der Berechnung von Finanzierungsmodellen und dem Aufbau von ambulanten Versorgungsstrukturen mit klaren Netzwerkregeln. Die Evaluation der Versorgung und Weiterentwicklung von Behandlungspfaden erfolgt in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg (Prof. Wulf Rösler).
http://ivpnetworks.de/

 

Psychotherapeutische Versorgung und Kooperation: Netzwerk Essstörungen

Aussteller:  Deutsche Psychotherapeuten-Vereinigung (DPtV)
 Bundesfachverband Essstörungen (BFE)

Weiterentwicklung in der psychotherapeutischen Versorgung basiert auch auf intra- und interdisziplinärer Kooperation und Netzwerkbildung. Insbesondere bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen agieren Ärzte, Psychotherapeuten und weitere Gesundheitsberufe in einem psychosozialen Kontext: Häufig sind Träger der Kinder- und Jugendhilfe und ggf. weitere Ansprechpartner und zuständige Stellen auf der Ebene von Kommunen, Kreisen, Regierungsbezirken an der Versorgung beteiligt.
Netzwerkbildung im Bereich psychotherapeutischer Versorgung von Jugendlichen und Erwachsenen mit Essstörungen findet in vielen Regionen statt. Die DPtV stellt gemeinsam mit dem BFE neue Ansätze im Rahmen der Messe vor.
www.deutschepsychotherapeutenvereinigung.de
www.bundesfachverbandessstoerungen.de

 

Regionales Versorgungskonzept Geriatrie

Aussteller: Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft (ZIG)
Partner: Klinikum Lippe GmbH, Ärztenetz Lippe GmbH

Die oft vielschichtige und komplexe medizinische Versorgung von älteren und an unter-schiedlichen Krankheiten leidenden Patienten wird im Projekt „Regionales Versorgungskonzept Geriatrie“ im Kreis Lippe (RVG) mit „Gesundheitshelfern“ organisiert: speziell geschulte Pflegefachkräfte und Medizinische Fachangestellte mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Geriatrie unterstützen die Ärzte und sind die Ansprechpartner der Patienten direkt vor Ort. Sie informieren z.B. Patienten und deren Angehörige über die Hilfs- und Behandlungsangebote in Lippe. Sie entwickeln Versorgungspläne, welche individuelle Ziele für die Behandlung des jeweiligen Patienten beinhalten und koordinieren im Interesse der Patienten die notwendige Behandlung. Dazu stehen die Gesundheitshelfer in enger Abstimmung mit dem Hausarzt, in engem Kontakt zu den Fachärzten, dem Krankenhaus und den Krankenkassen sowie ggf. Pflegediensten.
Die Tätigkeit der Gesundheitshelfer ermöglicht sowohl eine hohe Patientenorientierung, ausgerichtet an den Bedarfen und Bedürfnissen der Menschen, als auch effizient organisierte Versorgung von älteren Patienten in der eigenen Häuslichkeit, unabhängig davon, ob sie im Krankenhaus oder bei ihrem Haus- bzw. Facharzt behandelt werden.
http://www.gesundheitshelferin-lippe.de/

 

SeGel - Seelische Gesundheit leben

Aussteller: GWQ ServicePlus AG

Bei dem Projekt SeGel handelt es sich um ein integriertes Versorgungsangebot auf der Grundlage von § 140a ff SGB V. Zum 01.01.2011 für die Region Bremen gestartet ist das Angebot in 2011 auf weitere Regionen (Berlin, Schleswig-Holstein, Hamburg, Südniedersachsen, Nordhessen, Bayern) ausgeweitet.
Ziel des Vertrages ist eine sektorübergreifende Versorgung von Patienten mit psychischen Erkrankungen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer niedrigschwelligen ambulanten Betreuung. Diese setzt sich aus der fachärztlichen, soziotherapeutischen, psychotherapeutischen und pflegerischen Behandlung und Betreuung zusammen.
Durch die aufsuchende Betreuung und eine 24-Stunden Rufbereitschaft können die Patienten auch in akuten Krisensituationen in ihrem häuslichen und beruflichen Umfeld verbleiben. Die Eigenständigkeit und Selbstbestimmung soll so gestärkt werden. Die Kombination mit einer außerstationären Krisenpension soll stationäre Aufnahmen vermeiden bzw. stationäre Aufenthalte verkürzen. Neben den Betreuungsleistungen umfasst der Vertrag eine zentrale Koordinierungsstelle mit einer elektronischen Patientenakte. Versorgungsverträge bestehen mit mehreren Krankenkassen.
http://www.gapsy.de/gwq1.html

 

Fortbildung für Medizinische Fachangestellte „Selbsthilfe: Unterstützung für Patient und Praxis“

Aussteller: KV Nordrhein, Kooperationsberatung für Selbsthilfegruppen und Ärzte (KOSA)

Wie können Eltern kranker Kinder ihren Alltag besser meistern? Welche Hilfen gibt es für Patienten mit lebensbedrohlichen Herzerkrankungen? Häufig sprechen Patienten das Praxispersonal mit ihren Sorgen und Ängsten an. Von daher entstand die Idee, eine Fortbildung für Medizinische Fachangestellte zu entwickeln, die eine psychosoziale Unterstützung der Patienten ermöglicht, ohne den Aufwand in der Praxis merklich zu erhöhen.

Die KV Nordrhein führte in Kooperation mit regionalen Selbsthilfe-Kontaktstellen in 2010 und 2011 nordrheinweit 18 Fortbildungsveranstaltungen durch. Die Teilnehmerinnen erhielten nicht nur Informationen zu psychosozialen Hilfsangeboten in der Region bzw. Hinweise auf qualitätsgesicherte Patienteninformationen, sondern bekamen aus erster Hand Eindrücke von der Selbsthilfearbeit. Als „Herzstück“ der jeweiligen Fortbildung berichtete ein Gruppenmitglied aus der Region von seiner Geschichte und seinen guten Erfahrungen in der Selbsthilfe. Durch dieses persönliche Erleben wurde vielen Fachangestellten bewußt, daß Patienten von der Selbsthilfe viel Unterstützung bekommen können.

Insgesamt bewerteten die Teilnehmerinnen die Fortbildung nicht nur als Hilfe für die Begleitung ihrer Patienten, sondern auch als persönlichen Gewinn.
http://www.kvno.de/20patienten/60selbsthilfe/30projekte/10fortbildung_medfach/index.html

 

„Selbsthilfefreundliches Gesundheitsnetz QuE Nürnberg“ – Ärzte und Selbsthilfe Hand in Hand!

Aussteller: Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz eG
Leitender Arzt: Dr. Veit Wambach

Im Rahmen einer koordinierten Zusammenarbeit des ambulanten Bereichs und der Selbsthil-fe, also dem Gesundheitsnetz Qualität und Effizienz eG (QuE) und seinem Kooperations-partner, dem Regionalzentrum für Selbsthilfegruppen in Mittelfranken e.V., wird das Ziel verfolgt, das Gesundheitsnetz QuE Nürnberg als selbsthilfefreundliches Praxisnetz zu etablieren und damit die Schnittstelle zwischen dem niedergelassenen Bereich und der Selbsthilfe im Sinne einer umfassenden Patientenbetreuung bestmöglich zu gestalten. Dazu sind eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt worden, z.B. die Ernennung einer Selbsthilfebeauftragten für das Gesundheitsnetz QuE Nürnberg als Ansprechpartnerin für Selbsthilfegruppen sowie für die Vermittlung ärztlicher Referenten für anfragende Selbsthilfegruppen. Es werden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen zum Thema Selbsthilfe für die Ärzteschaft sowie Workshops für MFA und Azubis durchgeführt. Daneben fungieren Netzzirkel als Plattform zur Präsentation von Selbsthilfegruppen und deren Vertretern.
www.gesundheitsnetznuernberg.de

 

solimed – EDV-gestütztes Pflegemanagement in der integrierten Versorgung

Aussteller: solimed – Unternehmen Gesundheit GmbH & Co. KG

Die derzeit 69 am Arztnetz solimed – Unternehmen Gesundheit GmbH & Co. KG beteiligten Haus- und Fachärzte sowie die drei Krankenhäuser in Solingen werden die bestehende EDV-Vernetzung erweitern, um auch stationäre und ambulante Pflegeeinrichtungen anzubinden. Durch die geplante Vernetzung wird der Arbeitsprozess der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegeeinrichtungen erleichtert, um alltagsrelevante Daten und Informationen ergänzt sowie die Kommunikation unter den vernetzten Leistungserbringern ermöglicht. Das Projekt wird durch das Bergisches Kompetenzzentrum für Gesundheitsmanagement und Public Health (BKG) der Universität Wuppertal wissenschaftlich begleitet und evaluiert. Unterstützung bietet dabei die BARMER GEK, indem sie Leistungs- und Abrechnungskennzahlen zur Verfügung stellt und somit eine Evaluation ermöglicht. Versicherte der BARMER GEK können sich als Teilnehmerinnen und Teilnehmer freiwillig in das Projekt einschreiben.
www.solimed-ug.de

 

Versorgung durch Teams: Kooperationsberuf Medizinische Fachangestellte

Aussteller: Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Zukunftsfähige Versorgungsangebote werden zunehmend in Teamstrukturen mit verschiedenen Gesundheitsberufen konzipiert. Medizinische Fachangestellte übernehmen aufgrund von Aus-, Fort- und Weiterbildung eine Reihe von Aufgaben. Weitere Einsatzmöglichkeiten ergeben sich insbesondere in vernetzten Strukturen. Strukturierte Fortbildungsangebote befähigen Medizinische Fachangestellte, in den Teams kleinerer und mittlerer Gesundheitseinrichtungen Funktionen wahrzunehmen, die Kernprozesse am Patienten umfassen und somit den Arzt oder die Ärztin wesentlich entlasten. Andere Fortbildungen bilden für weitergehende Koordinations- und Managementaufgaben aus.
http://www.vmf-online.de/mfa/mfa-perspektiven/

 

Verbundversorgung Berlin/Brandenburg

Pilotprojekt IT-Plattform InGA.Med
Aussteller: Convema Versorgungsmanagement GmbH
Partner: IGV Connect AG

Die Verbundversorgung Berlin-Brandenburg ist ein Netzwerk von über 300 Fachärzten, 150 Hausärzten, acht Krankenhäusern sowie fünf ambulanten Operationszentren. Weiterhin haben sich mehr als 150 Anästhesisten und Pathologen angeschlossen. Partner auf der Seite der Krankenkassen sind die Betriebskrankenkassen der Vertragsarbeitsgemeinschaft-Mitte (BKK Landesverband Mitte) mit 71 BKKn. Jährlich werden ca. 7.000 Versicherte in Berlin und Brandenburg im Rahmen der Verbundversorgung behandelt. Der Einsatz einer IT-Plattform zielt darauf ab, die Vertragspartner intersektoral zu vernetzen und die Übermittlung der vertraglichen Inhalte, hier die Abrechnungsinformationen, an die CONVEMA GmbH sicherzustellen und dies unabhängig von der eingesetzten Klinik- oder Praxissoftware. Mit der Plattform InGA.med werden die am Markt befindlichen ArztInformationsSysteme (AIS), PraxisVerwaltungsSoftware-Systeme (PVS) und KrankenhausInformationsSysteme (KIS) über geeignete Schnittstellen miteinander vernetzt. Der Einsatz der Plattform findet als Pilotprojekt mit einer begrenzten Dauer und Anzahl von Versorgungsfällen statt.
http://www.convema.com/fileadmin/Versorgungsmanagement/pdf-dateien/ambulantes-operieren/Flyer_VV_Freigabe.pdf

 

Vernetztes Versorgungszentrum (VVZ)

Aussteller: KV Sachsen-Anhalt

Das Projekt „Vernetztes Versorgungszentrum (VVZ)“ stellt ein Modell zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Bereich dar. Versorgungsrelevante Haus- und Facharztpraxen, die nicht mehr besetzt werden können, werden durch Filialpraxen ersetzt. Darüber hinaus werden diese in Bereichen installiert, in denen ein besonderer Versorgungsbedarf entsteht oder vorhanden ist. In den Filialpraxen behandeln Hausärzte und entsprechend dem Versorgungsbedarf Fachärzte zeitversetzt Patienten. Die Sprechstunden werden nach einem Dienstplan im Wechsel vorrangig durch niedergelassene Ärzte der Region, aber auch durch Ärzte im Ruhestand und aus anderen Bereichen (stationär und Reha) besetzt. Die Managementaufgaben für die Filialpraxen werden durch ein Vernetztes Versorgungszentrum (VVZ) wahrgenommen, welches bei der KVSA angesiedelt ist. Somit kann sich der Arzt auf seine eigentliche ärztliche Tätigkeit konzentrieren. Gleichzeitig kann so die Versorgung in Regionen gesichert werden, für die aufgrund des aktuellen Ärztemangels frei werdende Arztsitze trotz des Behandlungsbedarfs am Ort nicht wiederbesetzt werden können.
http://www.kvsa.de/praxis/vertragsaerztliche_taetigkeit/existenzgruendung/filialpraxen.html

 

 
Letzte Änderung 07.02.2012
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