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Praxisnachrichten

eGK: Patienteninformation erläutert VSDM in der Praxis

05.04.2018 - In einem neuen Informationsblatt fasst die KBV die wichtigsten Fakten zum sogenannten Versichertenstammdatenmanagement zusammen. Praxen, die bereits an die Telematikinfrastruktur angeschlossen sind, können damit ihre Patienten über den Online-Datenabgleich auf der elektronischen Gesundheitskarte informieren.

In der Patienteninformation wird unter anderem erläutert, wie das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) abläuft und welche Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) abgespeichert sind. Wenn sich Veränderungen ergeben haben, werden die Daten beim VSDM aktualisiert. Es geht stets ausschließlich um die sogenannten Versichertenstammdaten. Dazu gehören Name, Geburtsdatum, Anschrift, Krankenversichertennummer und Versichertenstatus. Medizinische Daten werden beim VSDM weder auf der eGK gespeichert noch an die Krankenkassen übertragen.

Beschrieben ist in der Patienteninformation zudem, welche Probleme beim Einlesen der eGK auftreten können und an wen sich Patienten dann wenden sollen. Erster Ansprechpartner ist stets die Krankenkasse. Das Infoblatt können niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten ausdrucken, in ihren Praxen auslegen oder den Patienten direkt zur Verfügung stellen.

Erste Anwendung der TI

Der Gesetzgeber hat vorgeschrieben, dass Ärzte und Psychotherapeuten bis zum 31. Dezember 2018 an die Telematikinfrastruktur (TI) angeschlossen sein müssen. Als erste Anwendung müssen sie ab 2019 das VSDM bei jedem ersten Arzt-Patienten-Kontakt im Quartal durchführen und dies gegenüber ihrer Kassenärztlichen Vereinigung mit den Abrechnungsunterlagen nachweisen. Anderenfalls drohen laut Gesetz Honorarkürzungen.

Die KBV fordert von der Politik eine Fristverlängerung für die Anbindung an die TI bis mindestens Mitte 2019 (die PraxisNachrichten berichteten).

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