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Praxisnachrichten

Umstrittene Hormontherapie in der Menopause

26.04.2018 - Um die umstrittene Hormontherapie in der Menopause geht es in der aktuellen Ausgabe „Arzneiverordnung in der Praxis“. Zudem behandelt ein Übersichtsartikel die Pharmakotherapie der schmerzhaften diabetischen Polyneuropathie.

Die vierteljährlich herausgegebene Publikation der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft informiert pharmaunabhängig über Arzneimittel und deren Verordnung. In dieser Ausgabe werden unter anderem Vor- und Nachteile der immer wieder kritisch diskutierten Hormontherapie in der Menopause erörtert.

Dabei kommt der Autor des Editorials zu dem Schluss, dass nur wirklich beeinträchtigende Wechseljahresbeschwerden systemisch behandelt werden sollten. Von einer Langzeiteinnahme wird grundsätzlich abgeraten.

Metaanalyse zur diabetischen Polyneuropathie

Ein weiterer Beitrag beschäftigt sich mit der Pharmakotherapie der schmerzhaften diabetischen Polyneuropathie. Eine aktuelle Metaanalyse berücksichtigt dabei auch bisher nicht publizierte Studien. Die Datenlage hinsichtlich der Wirksamkeit einzelner Wirkstoffe ist widersprüchlich. Zudem führen die auftretenden Nebenwirkungen nicht selten zum Abbruch der Behandlung, so dass die Revision der Leitlinien erforderlich erscheint.

Weitere Artikel informieren über die Behandlung der Höhenkrankheit sowie über Arzneimittel, die Karies begünstigen können.

Beiträge kostenfrei online lesen

Das von der Industrie unabhängige Informationsblatt gibt es seit 1974. Es enthält unter anderem kritische Übersichten über den therapeutischen Stellenwert von Arzneimitteln. Die Publikation richtet sich vor allem an Haus- und Fachärzte sowie Apotheker, Medizin- und Pharmaziestudenten, die die Entwicklungen in der Arzneimitteltherapie verfolgen wollen. Seit 2015 erscheinen die Beiträge ausschließlich online.

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft

Die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) ist ein wissenschaftlicher Fachausschuss der Bundesärztekammer. Als Anfang des 20. Jahrhunderts die pharmazeutische Industrie entstand und begann, für ihre Produkte zu werben, wurde 1911 auf dem Kongress für Innere Medizin der Grundstein für die AkdÄ gelegt. Die Aufgabe der seinerzeit berufenen Kommission ist es, die Ärzteschaft durch Mediziner unabhängig und objektiv zu informieren.

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