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Praxisnachrichten

G-BA passt Darmkrebsfrüherkennung und Check-up 35 an

19.07.2018 - Gesetzlich Versicherte sollen ab Juli 2019 regelmäßig zur Früherkennungsuntersuchung auf Darmkrebs eingeladen werden. Details für ein organisiertes Programm hat der Gemeinsame Bundesausschuss heute beschlossen. Auch bei der Gesundheitsuntersuchung Check-up 35 gibt es Änderungen.

Mit dem organisierten Programm zur Früherkennung von Darmkrebs soll die Akzeptanz für die Untersuchungen in der Bevölkerung erhöht werden. Obwohl Darmkrebs früh erkannt sehr gut heilbar ist und durch die Behandlung von Vorstufen sogar vermieden werden kann, nutzen zu wenig Versicherte die angebotenen Maßnahmen zur Früherkennung.

Künftig sollen gesetzlich Versicherte, die Anspruch auf die Früherkennungsuntersuchung haben, regelmäßig eingeladen werden und eine einheitliche Versicherteninformation erhalten. Die Untersuchungen erfolgen weiterhin in den Praxen der Vertragsärzte.

Die Änderungen gehen zurück auf das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat dazu heute die neue Richtlinie für organisierte Krebsfrüherkennungsprogramme beschlossen.

Gesundheitsuntersuchung Check-up 35

Auch die Gesundheitsuntersuchung Check-up 35 wird angepasst. Änderungen gibt es beispielsweise bei der Altersgrenze, den Untersuchungsintervallen sowie bei den Inhalten des Check-ups. Die Überarbeitung der Gesundheitsuntersuchung hatte der Gesetzgeber mit dem Präventionsgesetz vorgegeben.

Weitere Details berichten die PraxisNachrichten in einer der kommenden Ausgaben.

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