Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Praxisnachrichten

Mehr Aufklärung über Sepsis: Informationen für Ärzte und Patienten

13.09.2018 - Sepsis ist weltweit eine der häufigsten Todesursachen bei Infektionskrankheiten. Dabei wären die meisten Fälle vermeidbar. Um die Öffentlichkeit dafür zu sensibilisieren, findet jährlich am 13. September der Welt-Sepsis-Tag statt. Die KBV stellt für Ärzte und Patienten Informationen bereit.

Unspezifische Symptome erschweren die Diagnose Sepsis. Information ist daher das A und O, um die gefährliche Infektionskrankheit zu bekämpfen. Auf einer speziellen Themenseite im Internet stellt die KBV Informationen für Ärzte bereit, die helfen sollen, eine Sepsis frühzeitig zu erkennen.

Viel häufiger als Wundinfektionen lösen innere Infektionen wie Lungenentzündungen, Harnwegsentzündungen oder Entzündungen des Bauchraums eine Sepsis aus.

Die Symptome können denen einer Influenza ähneln – beispielsweise hohes Fieber und (Muskel-)Schmerzen. Weitere Anzeichen sind plötzliche Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder Unruhe, verfärbte oder fleckige Haut, schneller Herzschlag, niedriger Blutdruck, schnelle, schwere Atmung oder Luftnot.

Information für Patienten

Um das Wissen in der Bevölkerung zu erhöhen und die Menschen für die Gefahren dieser nur wenig bekannten Krankheit zu sensibilisieren, hat die KBV eine Patienteninformation erstellt. Auf einer Seite werden Ursachen und Symptome leicht verständlich zusammengefasst. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass Impfungen gegen Grippe und Pneumokokken schützen können. Ärzte können das Infoblatt kostenlos herunterladen, ausdrucken und im Wartezimmer auslegen.

Das können niedergelassene Ärzte tun

Ärzte sollten bei bestimmten Warnsymptomen alarmiert sein und an eine Sepsis denken. Experten empfehlen, Patienten mit Verdacht auf eine Sepsis sofort in ein Krankenhaus einzuweisen.

Auch Aufklärung der Patienten über Schutzimpfungen spielt bei der Sepsis-Prävention eine wichtige Rolle – hier besonders Grippeschutz- und Pneumokokken-Impfungen und dies nicht nur für Kleinkinder sondern für alle Menschen über sechzig Jahre und Patienten mit Risikofaktoren. Dazu zählen unter anderem Menschen ohne Milz – sie haben ein stark erhöhtes Infektions- und Sepsisrisiko. Bei ihnen sind entsprechende Schutzimpfungen deshalb besonders wichtig.

Die KBV unterstützt Praxen bei der Information ihrer Patienten mit einem speziellen Flyer mit großer Impf-Übersicht: „Klein und gemein – Gib‘ Viren und Bakterien keine Chance!“. Dieser kann kostenlos per E-Mail an versand@kbv.de bestellt werden.

Mehr zum Thema

zu den PraxisNachrichten