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KBV-VV debattiert über Auswirkungen des Terminservicegesetzes

06.12.2018 - Die KBV-Vertreterversammlung kommt am Freitag zu ihrer letzten Tagung in diesem Jahr zusammen. Im Fokus der Diskussion wird das geplante Terminservice- und Versorgungsgesetz stehen. Zudem zieht der KBV-Vorstand Bilanz.

Die KBV kritisiert insbesondere die in dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) vorgesehenen Eingriffe in die Praxisabläufe. So sollen Fachärzte verpflichtet werden, eine offene Sprechstunde anzubieten für Patienten, die eine Überweisung haben.

In diesem Zusammenhang wird es in der Diskussion auch um den zunehmenden Ärztezeitmangel gehen. Angesichts der dirigistischen Eingriffe der Politik besteht aus Sicht der KBV die Gefahr, dass insbesondere ältere Ärzte die ambulante Versorgung vorzeitig verlassen und junge Mediziner von einer Niederlassung abgehalten werden.

Die erste Lesung des TSVG wird Mitte Dezember im Bundestag stattfinden. Im März soll das Gesetz durch den Bundesrat gehen, sodass es voraussichtlich am 1. April 2019 in Kraft treten könnte.

Livestream am Freitag ab 10 Uhr

Die Sitzung am Freitag ist öffentlich. Alle Reden sowie die anschließende Diskussion werden ab 10 Uhr im Internet via Livestream übertragen.

Die KBV wird nach der Tagung die Reden der VV-Vorsitzenden, der KBV-Vorstände sowie die von den Delegierten angenommenen Beschlussanträge im Internet veröffentlichen. Die Dokumente sind dann hier zu finden. Zum Livestream am Freitag ab 10.00 Uhr geht es hier.

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