Logo-KBV

KBV Hauptnavigationen:

Sie befinden sich:

 

Praxisnachrichten

Vergütung für Stoßwellentherapie bei Fasciitis plantaris festgelegt

13.12.2018 - Patienten mit Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris können ab Januar mit der extrakorporalen Stoßwellentherapie ambulant behandelt werden. Der Bewertungsausschuss hat am Mittwoch die Vergütung für diese Leistung festgelegt.

Zur Abrechnung der Behandlungsmethode wird zum 1. Januar die Gebührenordnungsposition (GOP) 30440 neu in den EBM aufgenommen. Sie ist mit 247 Punkten (26,73 Euro) bewertet. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

Der Gemeinsame Bundesausschuss hatte im April beschlossen, die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) zur Behandlung des Fersenschmerzes bei Fasciitis plantaris in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung aufzunehmen.

Erst konservative Verfahren

Patienten, die eine Stoßwellentherapie erhalten, müssen bereits mindestens sechs Monate unter Fersenschmerz bei Fasciitis plantaris leiden und dadurch in ihrer gewohnten körperlichen Aktivität einschränkt sein. Während dieser Zeit müssen unterschiedliche konservative Therapieansätze sowie Maßnahmen wie Dehnübungen und Schuheinlagen ohne relevante Beschwerdebesserung angewandt worden sein. Erst dann darf eine ESWT als zusätzliche Maßnahme erfolgen.

Bis zu drei Sitzungen pro Fuß

Nach dem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses dürfen nur Fachärzte für Orthopädie, Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Fachärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin die Behandlung durchführen. Die neue GOP 30440 kann dabei pro Krankheitsepisode für jeden betroffenen Fuß bis zu dreimal abgerechnet werden – in maximal zwei aufeinanderfolgenden Quartalen.

Mehr zum Thema

zu den PraxisNachrichten