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So läuft es bei der Telematikinfrastruktur

Kriedel: Jetzt um Anschluss an die TI kümmern

10.01.2019 - Der Endspurt beim Anschluss der Praxen an die Telematikinfrastruktur hat begonnen. Bis 31. März müssen Ärzte und Psychotherapeuten die nötige Technik verbindlich bestellen und bis Ende Juni installieren lassen. Ab 1. Juli soll dann jede Praxis das Versichertenstammdatenmanagement durchführen. Das sieht der neue Zeitplan der Bundesregierung vor.

Niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten sollten die Frist ernst nehmen, weil ansonsten Honorarabzüge drohen, sagte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel in einem Video-Interview mit KV-on. Er gehe davon aus, dass die Industrie in der Lage sein werde, bis Ende des zweiten Quartals die Technik auszuliefern, wenn ein Arzt im ersten Quartal bestellt.

Alle vier Konnektoren sind da

Inzwischen stehen alle vier Konnektormodelle zur Verfügung und die Hersteller schnüren Komplett-Pakete, sogenannte „Bundle“, wie Kriedel hinwies. Als letzte hatte Mitte Dezember die Firma secunet ihren Konnektor auf den Markt gebracht. Der Rollout war vor einem Jahr gestartet.

Die Praxen werden aktuell mit sogenannten VSDM-Konnektoren ausgestattet – Geräten, mit denen die Versichertendaten auf der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) abgeglichen und aktualisiert werden können. Für spätere Anwendungen wie den Notfalldatensatz auf der eGK oder die elektronische Unterschrift müssen die Konnektoren nachgerüstet werden.

Es sei vorgesehen, dass die Industrie Software-Anteile nachrüstet, erläuterte Kriedel. Er gehe davon aus, dass ab dem dritten Quartal diese Software-Updates kommen. Dann sei die TI rund.

Ursprünglich sollten längst alle Praxen an die TI angeschlossen sein. Verzögerungen bei der Auslieferung der Konnektoren haben dazu geführt, dass der Gesetzgeber den Termin mehrmals verschieben musste.

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